Bayrischzeller hod a Marihuanazucht

von Amra Tatarevic

Die Kriminalpolizei Miesbach hat vor zwei Wochen die Wohnung eines Bayrischzellers durchsucht. Dabei fanden die Beamten nicht nur Cannabis. Gut versteckt kam noch etwas ganz anderes ans Licht.

Die Miesbacher Polizei machte vor einer Woche einen großen Drogenfund / Beispielbild: FreeImages.com/Mateusz Atroszko

Bei der folgenden Geschichte kommt dem ein oder anderen vielleicht das Lied von Hans Söllner “Mei Voda hod an Marihuanabam” in den Sinn. Im Rahmen einer polizeilichen Ermittlung, kam die Polizei auf den Verdacht, dass ein 54-Jähriger aus Bayrischzell im Besitz von Rauschgift sein könnte. Deshalb fand am 19. März eine polizeiliche Durchsuchung in dessen Wohnung statt. In der Wohnung wurde von den Beamten über ein Kilogramm Cannabis gefunden.

Des Weiteren entdeckten die Beamten in der Garage des Mannes eine Aufzuchtanlage für Cannabispflanzen. Die soll sich hinter einem unscheinbaren Zugang verborgen haben. Die Anlage war mit hochwertiger Technik, wie Beleuchtungsanlagen, Be- und Entlüftung, sowie Bewässerung für die Pflanzen ausgestattet. In der Anlage seien mehrere hundert Marihuana-Pflanzen gefunden und außerdem mehrere hundert Gramm Cannabis sichergestellt worden, heißt es von Seiten der Polizei.

Die Spurensicherung ging über zwei Tage

Die gesamte Aufzuchtanlage wurde von Beamten der Kriminalpolizei Miesbach und polizeilichen Spezialkräften abgebaut und sichergestellt. Alleine die Spurensicherung habe zwei Tage in Anspruch genommen.

Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft München II stellte einen Haftantrag. Nach der Vorführung am 20. März beim Haftrichter wurde der 54-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Miesbach dauern an.


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