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Richtfest für neues Vereinsheim in Abwinkl

Bei den Wiesseer Trachtlern geht’s voran

Von Redaktion

Vor nicht mal einem Jahr gab es vom Wiesseer Trachtenverein noch einen Spendenaufruf für eine neue Hütte. Jetzt gab es schon die traditionelle Hebauf-Feier. Die Trachtler freuen sich über einen gelungenen Abend – und einen nassen Bürgermeister.

Die neue Hütter des Trachtenvereins Bad Wiessee hat eine Größe von 16 auf 9 Meter. / Quelle: Peter Posztos

Im Kurpark von Abwinkl wird zurzeit ordentlich gearbeitet. Im August 2021 war der Wiesseer Trachtenverein noch mitten in den Planungen für eine neue Hütte. Über einen Spendenaufruf baten die Trachtler um Unterstützung. Mit großem Erfolg: mehr als 50.000 Euro kamen zusammen. Am Freitag gab es bereits das Richtfest, der Rohbau steht. Auf Instagram postet der Verein:

Hebauf unserer neuen Trachtenhütte – ein griabiger Abend bei bestem Wetter, einem Richtspruch unserer Zimmerleute und einer Dusche für unseren Bürgermeister.

Die „Dusche“ war für den Bürgermeister Robert Kühn (SPD) eine Überraschung: Er wurde vor den Rohbau gelockt, unter dem Vorwand, den kleinen geschmückten Baum aufzuhängen. Auf dem Dachfirst warteten währenddessen schon die Zimmerer Hans Buchberger, Hans Zehetmeier und Benedikt Höß. Traditionell gab es erst den Richtspruch, dann wurden zwei Eimer Wasser über den Bürgermeister gekippt. Der nahm es mit Humor und dankte später erneut dem Trachtenverein für ihre Arbeit. Für die anschließende Brotzeit durfte er sich ein trockenes Hemd vom Vereinsvorsitzenden Georg Erlacher überziehen.


Mehr als 60 Helfer packen mit an, um das Ziel einer neuen Hütte zu erreichen. Dringend benötigt wird der neue Standort mit 150 Quadratmetern Fläche allemal. Die Mitglieder-Zahl ist in den letzten Jahren gestiegen, allein 30 aktive Trachtenkinder sind derzeit Teil des Vereins. Die bekommen in Zukunft mehr Platz für Übungen, eine Küche, einen Technikraum und getrennte Toiletten. Dauern wird das aber wohl noch eine Weile. Aktuell ist die Eröffnung für Ende 2023 angepeilt.

Bis dahin steht noch einiges an Arbeit an – auch im Hinblick auf die Finanzierung: Denn trotz der Spenden, 40.000 Euro Zuschuss von der Gemeinde und ebenfalls 40.000 Euro Spende von der Hubertus-Altgelt-Stiftung, fehlen aktuell mindestens 20.000 Euro.


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