Bestand an Arbeitslosen pendelt sich ein – Talgemeinden fangen sich auf gutem Niveau

Von Redaktion

Im November noch war die Arbeitslosigkeit in den fünf Tegernseer Tal Gemeinden zusammengenommen um gut 25% angestiegen. Die sogenannte Winterarbeitslosigkeit – ein Phänomen gerade in touristisch abhängigen Gebieten wie dem Tal – hatte voll durchgeschlagen. Im Dezember hat sich der Trend dagegen stabilisiert. Bis auf Bad Wiessee und Kreuth ist die Arbeitslosigkeit mehr oder weniger auf dem Rückgang. Insgesamt liegt sie im gesamten Bezirk bei 3,5%. Im Vergleich zu Beginn des Jahres mit mehr als 5% ein sehr positiver Wert.

Die genauen Zahlen im Vergleich zum November, aufgeteilt auf die Gemeinden Bad Wiessee, Gmund, Kreuth, Rottach-Egern und Tegernsee sehen folgendermaßen aus:

Arbeitslosenzahlen im Tegernseer Tal nach Gemeinden / Abbildung: Tegernseer Stimme / Quelle: Arbeitsagentur

Die exakte Arbeitslosenquote für das Tegernseer Tal lässt sich aus statistischen Gründen leider nicht einzeln berechnen. Aber es ist davon auszugehen, dass sie derzeit etwas über der Quote von 3,5 Prozent für den Bezirk Holzkirchen, zu dem wir auch gehören, liegen wird.

Gerade in der etwas ruhigeren Zeit, die dann um die Weihnachtsferien herum für viele Hotels und gastronomische Einrichtungen wieder etwas hektischer wird, ist die Entwicklung aber ganz normal. Das meint auch Harald Neubauer, Leiter der Agentur für Arbeit in Rosenheim:

Bei den Hotels und Gaststätten in den Fremdenverkehrsregionen ist bereits Ende Oktober / Anfang November Ruhe eingekehrt. Viele Häuser hatten in der Zeit geschlossen und das Personal entlassen, ein Teil wurde allerdings zu den Weihnachtsfeiertagen wieder eingestellt.

Zur besseren Einschätzung, wo wir mit unseren 3,5 Prozent liegen, hier noch eine Grafik von der Arbeitslosenquote für die uns umgebenden Agenturbezirke Rosenheim, Bad Tölz sowie Wolfratshausen:

Arbeitslosenquote Dezember 2010


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