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Mehrere Einsätze auf Burschenfest Warngau

Betrunkener klettert auf besetztes Polizeiauto

Von Filiz Eskiler

In Warngau lief das Burschenfest an diesem Wochenende aus dem Ruder. Ein Betrunkener wurde hochmütig gegenüber der Polizei. Ein weiterer Betrunkener belästigte eine Frau sexuell. Die Polizei musste Gewalt anwenden – und zieht nun Konsequenzen.

Seit Donnerstag findet in Warngau nach langer Pandemiepause wieder das Burschenfest statt. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es allerdings zu mehreren Polizeieinsätzen – immer war Alkohol im Spiel.

18-Jähriger gefesselt

Ein 18-Jähriger Lenggrieser griff einer „jungen Frau“, wie die Polizei Holzkirchen berichtet, unter den Rock und an den Intimbereich. Zusätzlich wurde die Frau von dem Lenggrieser auf sexuelle Weise beleidigt.

Die Polizei verwies den 18-Jährigen vom Platz. Der Platzverweis war dem Lenggrieser herzlich egal – er versuchte in „aggressiver Weise“ wieder ins Festzelt zu kommen, so die Polizei Holzkirchen. Er wurde mit unmittelbarem Zwang gefesselt und auf die Polizeidienststelle gebracht. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von fast 2,5 Promille.

Auf ihn kommen nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, wegen sexueller Belästigung und wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage zu.

20-Jähriger wehrt sich gegen Polizei

Auch ein Warngauer löste einen gewaltvollen Polizeieinsatz aus. Der 20-Jährige kletterte auf das Dach eines Polizeiautos – „aus bislang ungeklärtem Grund“, wie die Polizei Holzkirchen schreibt. Weiter wird berichtet:

Als die Beamten aus dem PKW ausstiegen, versuchte der junge Mann wegzulaufen. Er wurde deshalb festgehalten und musste mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht werden.

Auch hier versuchte der 20-Jährige, sich gegen die Polizei zu wehren. Auch er wurde vom Platz verwiesen. Bei ihm wurde ein Alkoholwert jenseits der 1,5 Promille festgestellt.

Stärkere Polizeipräsenz angekündigt

Den Warngauer erwartet eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. „Hierbei kann als Strafmaß Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren verhängt werden“, erklärt die Polizei Holzkirchen. Außerdem bittet die Polizei alle Besucher, sich an die Vorschriften zu halten. „Aufgrund der Vorfälle von Samstagnacht, wird das Fest nun mit erhöhter Polizeipräsenz überwacht“, heißt es abschließend.


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