Missbrauch des Bayern-Tickets im Visier

BOB verstärkt Kontrollen

Das Bayern-Ticket ist das beliebteste Länderticket Deutschlands. Doch nun erklären die BOB-Verantwortlichen, dass man aufgrund zahlreicher Betrugsfälle verstärkte Kontrollen durchführen wird.

BOB-Automat am Gmunder Bahnhof / Archivbild

Pauschalpreistickets, wie etwa das Bayern-Ticket, zählen zu den am häufigsten verkauften Tickets im Schienenpersonennahverkehr. So ist das Bayern-Ticket das bundesweit meist verkaufte Länderticket. Mit einem Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro ist es für alle bayerischen Bahnen – darunter die Bayerische Oberlandbahn – von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung.

Doch der Missbrauch dieses Tickets führt zu massiver Einnahmeverlusten der Bahnen. Ferner bestraft er die ehrlichen Fahrgäste, da die Bahnen irgendwann diese rabattierten Angebot aus Kostengründen nicht mehr anbieten können. Daher werden vom 14. bis 27. Oktober in allen Bahnen des bayerischen Nahverkehrs, darunter auch in den Zügen der BOB, Kontrollen über die korrekte Nutzung der Pauschalpreistickets durchgeführt.

Die Kontrollen umfassen alle Pauschalpreistickets. Dazu zählt neben dem Bayern-Ticket auch das hauseigene Guten Tag Ticket von Meridian, BOB und BRB. Fabian Amini, Chef der Bayerischen Oberlandbahn GmbH erklärt:

Wir möchten Fahrgäste mit dieser bayernweiten Kontrollaktion dafür sensibilisieren, die Beförderungsbedingungen der stark rabattierten Tickets genau zu befolgen. Auf den Bayern-Tickets und den Guten Tag Tickets müssen zum Beispiel die Namen aller Mitfahrenden eingetragen sein und jeder der Mitreisenden muss sich ausweisen können.

Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch, auch den unbewussten Missbrauch der Tickets einzudämmen. Näheres zum Ticketangebot von Meridian, BOB und BRB finden Fahrgäste auf der Webseite.


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