Nach Insolvenz der Baufirma
Brauerei stellt Subunternehmer an

von Lydia Dartsch

Auch nach der Insolvenz der Baufirma gehen die Arbeiten an der Erweiterung der Tegernseer Brauerei weiter. Das Insolvenzgeld ist allerdings schon im Juli abgelaufen. Bedeutet: Für einen reibungslosen Übergang musste das Brauhaus die ehemaligen Subunternehmer jetzt direkt engagieren.

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Am Dienstag flog ein Biertank über den Tegernsee und auch sonst ist nicht zu übersehen, dass die Bauarbeiten an der Erweiterung der Tegernseer Brauerei weiter fortschreitet. “Mit dem derzeitigen Baufortschritt sind wir – den Umständen entsprechend – durchaus zufrieden”, teilte Arnold Niedermaier, Assistent der Geschäftsführung, auf Anfrage mit.

Dabei hatte die Baufirma, die ursprünglich mit der Erweiterung beauftragt war, im Mai Insolvenz angemeldet. Bis Ende Juli waren die Bauarbeiten durch das Insolvenzgeld abgesichert. Derzeit wird die Firma abgewickelt. Die Bauarbeiten an der Brauerei laufen derweil weiter – ohne die Baufirma, wie uns die Geschäftsführung bestätigt:

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Es ist richtig, dass jetzt ausschließlich – sofern möglich – mit regionalen Handwerksbetrieben weiter gearbeitet wird – die im Übrigen auch zum großen Teil vorher schon als Subunternehmer der Firma BRS Bau eingesetzt worden sind.

Ob durch es durch die Insolvenz zu Mehrkosten oder Verzögerungen im Bauablauf gekommen ist, kann die Brauerei derzeit nicht abschätzen. Indem sie die selben Unternehmen direkt beauftragt hat, die zuvor als Subunternehmer an der Baustelle tätig waren, habe die Brauerei aber die beste und schnellstmögliche Fortführung der Baumaßnahmen erreicht, so der Sprecher weiter. “Alle Betriebe leisten wirklich eine hervorragende Arbeit”, stellt man von Seiten des Brauhauses klar.

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