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Mehrere Klassen und Gruppen betroffen

Corona-Ausbrüche in Schulen und Kitas

Von Filiz Eskiler

Eine Kindergarten-Gruppe in Rottach-Egern musste geschlossen werden, nachdem es einen positiven Corona-Fall gab. In der Gmunder Realschule ging es nun sogar komplett zurück in den Distanzunterricht: Fast alle Klassen waren von Infektionen betroffen.

Eine Gruppe im Kindergarten St. Josef in Rottach wurde nach einem Corona-Fall bis Dienstag geschlossen.

Eine Gruppe des Katholischen Kindergartens St. Josef in Rottach-Egern hat seit Donnerstag geschlossen. Die Eltern wurden Vormittags durch einen Anruf der Leiterin darüber informiert, dass es einen positiven Corona-Fall unter den Kindern gab. Sie habe sich in Zusammenarbeit mit den Behörden für eine Schließung entschieden.

Grundsätzlich gilt in solchen Fällen: Wird ein Kind positiv auf das Virus getestet, muss das Gesundheitsamt informiert werden und entscheidet über den weiteren Vorgang. Auch die Bestätigungen an alle Kontaktpersonen müssen vom Gesundheitsamt ausgehen, um ein offizielles Schreiben als Vorweis beim Testen zu haben. In Rottach-Egern beschloss die Leitung mit dem Gesundheitsamt die Schließung der betroffenen Gruppe bis nach Allerheiligen.

Auch in Gmund: Corona-Infektionen in fast allen Klassen

Auch in der Realschule Gmund am Tegernsee hat die hohe Inzidenz – heute liegt sie im Landkreis Miesbach bei 593 – Auswirkungen auf den Betrieb: die letzten zwei Tage vor den Herbstferien fanden wieder online statt. Die 670 Schülerinnen und Schüler mussten am Donnerstag und am Freitag in den Distanzunterricht, was vom Gesundheitsamt aufgrund mehrerer Corona-Infektionen angeordnet wurde. In 23 von insgesamt 27 Klassen gab es positive Fälle, vier Klassen waren zuletzt in Quarantäne.

Eine achte Klasse musste innerhalb von drei Wochen bereits zwei Mal in Quarantäne. Die zwei Tage Homeschooling kurz vor den Ferien sorgen für insgesamt elf Tage, an welchen die Kontakte minimiert werden können und den Infektionen entgegengewirkt werden soll, so die Hoffnung.


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