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Luftschiffmeisterschaften und Montgolfiade

Da fährt was in der Luft

Von Lydia Dartsch

In den kommenden Tagen sind vermehrte See-Platscher vorprogrammiert. Denn mit der ersten Deutschen Luftschiffmeisterschaft und der Montgolfiade im Tal werden so einige Talbewohner ihren Blick nicht mehr vom Himmel lösen können. Aber auch am Boden gibt es dann viel zu sehen.

So schön wie vergangenes Jahr soll die Montgolfiade heuer wieder werden. Sogar noch schöner.
So schön wie im vergangenen Jahr soll die Montgolfiade heuer wieder werden. Sogar noch schöner.

Für die ersten Momente à la Hans Guckindieluft werden die ersten Deutschen Luftschiffmeisterschaften vom 30. Januar bis 5. Februar sorgen. Etwa zehn von ihnen werden sich dann in verschiedenen Wettfahrten messen, sagt Peter Rie von der Tegernseer Tal Touristik. Anders als ihre großen Brüder, die Zeppeline, fahren sie mit warmer Luft und haben – anders als Heißluftballone – eine geschlossene Gondel.

Zudem lassen sich Luftschiffe genau steuern. Wie gut die Piloten das schaffen, müssen sie in den Wettkämpfen zeigen. Dabei müssen sie ihre 41 Meter langen Gefährte beispielsweise so genau steuern, dass sie einen Zielmarker auf der dafür vorgesehenen Bodenmarkierung ablegen können. „Das Spektakel wird über den ganzen See hinweg zu sehen sein“, weiß Peter Rie.

Ballonpiloten müssen genau nach dem Wetter schauen

Etwas laxer mit der Genauigkeit nehmen es dagegen die Veranstalter der Montgolfiade. Den 20 Teams, die dafür vom 5. bis zum 8. Februar zu ihren Wettfahrten starten, reicht es schon, den Marker möglichst nah an eine Zielmarkierung zu werfen. Es gewinnt das Team, dessen Marker am besten getroffen hat.

Denn die Steuerung eines Heißluftballons ist gegenüber einem Luftschiff weitaus schwieriger: Es gibt nämlich keine. „Die Piloten steuern die Ballone mit dem Wind“, sagt Peter Rie. Genaue Wetterbeobachtungen und die Beobachtung der verschiedenen Luftschichten gehört deshalb zur Vobereitung des Ballonpiloten: „Wenn der Ballon schon beim Start eine Höhe mit der falschen Windrichtung erwischt, kann man den Wettkampf schon verloren geben“, so Rie.

Winternachtzauber als Ergebnis aus Veranstalterworkshop

Besonders spannend wird das bei der Fuchsjagd um den Bräustüberlpokal am Sonntag. Ein Tier muss dabei aber nicht leiden, versichert Rie und beschreibt den Ablauf des Wettbewerbs: „Ein Ballon fährt voraus und wirft einen Marker ab. Die anderen müssen folgen und so nahe wie möglich landen.“

Neben vielen bunten Heißluftballonen in ausgefallenen Designs gibt es für die Am-Boden-Gebliebenen einiges mehr zu sehen. Die ganze Montgolfiade über findet auf der Seepromenade in Bad Wiessee ein großer Winternachtzauber statt. „Das ist ein Ergebnis unseres Workshops“, so Rie. Bei freiem Eintritt können die Besucher vom 5. bis 8. Februar an 50 Ständen Kunsthandwerk bestaunen und kaufen.

Am Freitag und Samstag wartet die Montgolfiade um 19:00 mit dem traditionellen Ballonglühen auf. Zehn Ballone werden an der Seepromenade stehen und in einer Choreographie zu klassischer und zu Rockmusik ihre Brenner anwerfen und ihre Hüllen zum Glühen bringen. Danach gibt es auf dem Nachtmarkt Live-Musik bis in die späten Abendstunden.

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