Das Eisstadion schließt

von Nina Häußinger

Das Holzkirchner Eisstadion ist in die Jahre gekommen. Immer wieder stehen Reparaturen an. Ein Neubau ist trotzdem keine Option.

Das Holzkirchner Eisstadion hat eine kurze Saison – der Energieverbrauch wäre sonst zu hoch. /Foto: Felix Wolf

Das Holzkirchner Eisstadion hat eine recht kurze Saison. Wenn es gut läuft, können sich Eisläufer und Hockeymannschaften von November bis Februar auf dem Eis tummeln. Dann ist wieder Schluss.

So auch in diesem Jahr, wie auf der Gemeinderatssitzung am Dienstag erklärt wurde. “Das Eisstadion schließt.” Die Verlängerung in die Ferienwoche sei möglich, aber abhängig von der Witterung. Der Energiebedarf sei sonst enorm groß, erklärt Bürgermeister Olaf von Löwis.

Eisstadion rund 50 Jahre alt

Das Eisstadion ist in die Jahre gekommen, das ist allen bewusst. Außerdem erklärt Hubert Müller (FWG): „Das Problem der Verrohrung des Eisstadions kommt wieder. Das Stadion ist aus der Mitte der 60er Jahre.“ Ein halbes Jahrhundert hat es also schon auf dem Buckel.

Auch von Löwis weiß, dass die Verrohrung ein Problem sei, aber keine akute Geschichte. Die Kosten dafür seien lediglich ein paar 100.000 Euro. Ein neues Stadion würde dagegen mehrere Millionen kosten, erklärt er:

Ein überdachtes Eisstadion kostet im zweistelligen Millionenbereich. Vielleicht lohnt sich deshalb der Erhalt, solange es irgendwie geht.

Auch Hans Putzer (SPD) sieht das so. Seit Jahren schon werde die Verrohrung kaputt geredet und seit Jahren hält sie. Trotzdem sei das Eisstadion ein großer Mehraufwand für Holzkirchen, so von Löwis abschließend. Im November geht es aber trotzdem wieder in die neue Saison – wenn auch auf altem Boden. p><


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