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Das Geheimnis eines guten Glühweins

Von Franziska Hampel

Was braucht man für einen guten Glühwein? Tee, Wein, Zucker und für den weihnachtlichen Geschmack auf alle Fälle Zimt, Nelken und Vanille… Falsch! Herbert Franz zeigt uns das Geheimnis, das hinter einem guten „Punsch“ steckt.

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Seit Ende November öffnet die Weihnachtshütte vor dem Eiscafé jeden Abend ihre Pforten. Dort verkauft Herbert Franz, Chef des Holzkirchner Eiscafés Franzetti, unter anderem seinen Hauspunsch in rot und weiß.

Franz vertreibt das alkoholische Heißgetränk auch flaschenweise, und das nicht zu knapp. Wenn man ihn fragt, was das Besondere an seinem Punsch ist, grinst er, zuckt leicht mit den Schultern und antwortet: „Das Weglassen!“

Alles ganz einfach

Aha. Aber was genau soll man weglassen, wenn man nicht mal weiß was reinkommt? Es ist alles ganz einfach. Franz – auch Franzetti genannt – erklärt: „Für den roten Punsch nimmt man einfach Tee, Wein rot und weiß (!), frisch gepresste Zitronen und Orangen, Zesten und zum Schluss Jamaica Rum und Arak.“

Als Tee kann man einfach handelsüblichen Früchtetee nehmen. Beim Rotwein rät Franz zu einem starken Merlot und beim Weißen zu einem Chardonnay. Bei den Zitronen und Orangen ist es besonders wichtig, dass sie unbehandelt sind. Die bekommt man am besten im Biomarkt. Die Zesten sind nämlich hauchdünne Streifen der äußersten Fruchtschale. Die ätherischen Öle in den Schalen liefern dem Franzetti-Punsch die besondere Geschmacksnote. Franz‘ Geheimnis:

Wir müssen nichts verstecken hinter weihnachtlichen Gewürzen oder Aromen.

Wenn man gute Zutaten habe, brauche man nicht viel. „Keine Gewürze und nichts“, erklärt Franz. Gute Zutaten liegen ihm besonders am Herzen. Die genaue Rezeptur des Hauspunsches ist und bleibt dabei ein wohlgehütetes Geheimnis. Herbert Franz erlaubte uns dennoch, einen Blick in die Produktion zu werfen.

An den genauen Verhältnissen der Zutaten muss dann jeder noch zu Hause feilen. Mit den Tipps vom Franzetti klappt es bis Weihnachten aber bestimmt mit dem perfekten Glühwein. Und falls nicht, kann man noch bis zum 23. Dezember in die Franzetti-Weihnachtshütte gehen und das Original genießen.


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