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Aus unserer Reihe „Der Natur auf der Spur“

Das Kreuz mit dem Riederstein

Von Rose Beyer

Riederstein, Siebenhütten, Wallbergmoos: Kinder, die im Tegernseer Tal groß geworden sind, haben diese Touren wohl schon in frühester Kindheit bewältigt. Franziska und Luis gehören dazu.

Auch andere Mädchen und Jungen sollen mit der Aktion „Tegernseer Spürnasen“ die Natur im Tal entdecken lernen. Für den nötigen Spaß sorgt dabei der Kraxl Maxl.

Von hoch droben lockt das Riedersteinkircherl Jung und Alt den Berg hinauf.

„Füüünf Kilometer?“ Die Länge der Kinderwanderung auf den Riederstein fühlt sich für kleine Füße offenbar schon nach wenigen Schritten recht lang an. Nachdem wir das Auto am Wanderparkplatz abgestellt haben, spurten unsere beiden Grundschüler zwar sofort los, werden dann aber bei der nächsten Steigung gleich wieder etwas langsamer, um sich danach zu erkundigen: „Wann samma’n da?“

Wie man Spürnase wird

Doch bevor wir den beiden Kindern diesen Gefallen tun können, gilt es erst einmal, die Wegbiegungen durch den schattigen Wald hinter sich zu bringen. Am Tegernseer Höhenweg halten wir uns zunächst rechts und folgen weiterhin den Wegweisern zum Galaun und Riederstein. Beim nächsten Schild verlassen wir nach links den Tegernseer Höhenweg.

Wir erreichen eine Almwiese, über die hinweg sich schon jetzt ein schöner Blick auf den Leonhardstein im Südwesten erhaschen lässt. Etwas später zeigt sich im Westen auch der Tegernsee. Atemberaubende Ausblicke, rauschende Wasserfälle, spannende Spiel- und Spaßangebote oder Lehrreiches am Baumerlebnispfad – das sollen Kinder von vier bis zwölf Jahren auf den zehn Kinderabenteuerrouten der Aktion „Tegernseer Spürnasen“ kennenlernen.

„KraxlMaxl“ heißt das tierische Maskottchen, das die Aktion spielerisch begleitet und schon vor den kindlichen Wanderungen weiß, welches Tier wo wohnt. „KraxlMaxl“ leitet die Kinder mittels eines Flyers durch die zehn Wanderungen. Der Flyer dient als eine Art „Antwortkarte“ zu zehn Fragen. Ist man dann am jeweiligen Wanderziel angekommen, verraten Holzschilder, welcher von den tierischen Freunden wo wohnt. Das ist dann in die Antwortkarte einzutragen.

Der Riederstein – die heiß ersehnte dritte Tour

Doch bevor unsere Kinder am Ziel ankommen und den Namen des versteckten Tiers auf der Antwortkarte zur Wanderroute eintragen können, gilt es noch, die 14 Stationen des Kreuzwegs zum Riederstein hinter sich zu bringen. Also schnell mit dem Aufstieg beginnen – Treppchen für Treppchen in Richtung Gipfel.

Vor der letzten Etappe heißt es noch, sich zu stärken, um eine echte "Spürnase" zu werden
Vor der letzten Etappe heißt es noch, sich zu stärken, um eine echte „Spürnase“ zu werden.

Die aufgestellten Tafeln des Kreuzweges sorgen für einen kurzweiligen Aufstieg – zumindest bei den Erwachsenen. Dafür wird der Felsfindling, bei dem die Gebeine des Wilderers Leonhard Pöttinger verscharrt wurden, von den Kindern genau inspiziert. Anschließend folgen wir dem Weg links, der uns fünf Minuten später zur Kapelle am Gipfel führt.

Der Abstieg erfolgt dann wieder auf dem Aufstiegsweg. Das wichtigste – für Franziska und Luis jedenfalls – ist geschafft. Der Riederstein war für die beiden das erwanderte dritte Ziel aus der „Spürnasen“-Aktion. Alle Namen sind gesammelt. Jetzt winken als Belohnung Gutscheine wie eine Freikarte für das See- und Warmbad Rottach-Egern, für den Wiesseer Badepark oder Gratisfahrten für den „Oedbergflitzer“ von Gmund.

Ab diesem Sommer gibt es für die jungen Naturentdecker zudem noch eine weitere Attraktion: Die „Tegernseer Radldetektive“. Zusammen mit ihren Eltern sollen dabei die Kinder ihre Umgebung per Rad entdecken und dabei tolle neue Erfahrungen machen.


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