Das Sommerloch ist da – Die meistgelesenen Artikel der letzten Woche

Von Redaktion

Das war die Woche vom 02. August - 08. August

Das Sommerloch ist eine Bezeichnung der Massenmedien, besonders der Tagespresse und der Nachrichtenagenturen. Es beschreibt eine nachrichtenarme Zeit, die vor allem durch die Sommerpause der politischen Institutionen und Sport-Ligen bedingt ist.
Viele Politiker befinden sich im Sommerurlaub; es finden weniger politisch relevante Ereignisse und Termine statt. Sportvereine haben in dieser Zeit keine bedeutsamen Spiele oder Wettkämpfe. In dieser nachrichtenarmen Zeit berichten die Medien dann auch über Ereignisse und Personen, für die sonst keine Sendezeit und kein Platz in den Zeitungen wäre oder vermelden häufiger vermeintliche Sensationsmeldungen ohne Nachrichtenwert, die sich oft als Zeitungsenten entpuppen. (Frei nach Wikipedia)

Im Tegernseer Tal ist das nicht anders also anderswo. Und da letzte Woche mit dem Tegernseer Stadtrat das letzte politische Gremium für die nächsten 6 Wochen getagt hat, geht es jetzt in die „Saure-Gurken-Zeit“.

Für uns bedeutet das eigentlich keine große Änderung. Außer dass natürlich die Frequenz der Beiträge etwas runtergehen wird. Denn wo keine Nachrichten sind, kann über keine berichtet werden. Und wie wir schon beim „Junges Mädchen stürzt in den Kreuther Bergen“ Artikel klar gemacht haben, sind wir nicht bereit Sensationen zu kreieren, die keine sind und scheinbare Aufreger auf Kosten Dritter totzureiten.

Soviel zum Sommerloch. Jetzt aber zu unserem Wochenrückblick, den wir nur noch nach dem Interesse der Leser ausrichten. Sprich welches waren die meistgelesenen Artikel? Wo gab es die meisten Kommentare? Und welcher Kommenar hat uns in der letzten Woche am besten gefallen? Was dabei raus gekommen ist? Weiter lesen…

Das hat am meisten interessiert
Den Anfang macht der meistgelesene Artikel: Der Seesteg in Tegernsee: Bürgermeister Janssen verfällt in bekannte Salami-Taktik. Kritik wird öffentlich nicht diskutiert – der Bericht über den diskussionswürdigen Versuch des Tegernseer Bürgermeisters durch Desinformation… (einfach weiterlesen) Das hat mit Abstand die meisten Leser interessiert. Und mit 3:31 Minuten durchschnittlicher Besuchszeit allein auf diesem Artikel kann man davon ausgehen, dass die meisten Leser sich die Informationen auch ausführlich durchgelesen haben.
Auf dem zweiten Platz kam unser Aufruf zu Ihren Wünschen für die Zukunft in Tegernsee – dieser Artikel war ja schon letzte Woche in den TOP 3. Das und die guten Kommentare zeigen uns, Diskussionen zu der Entwicklung der Talgemeinden werden sehr gut angenommen.
Der Beitrag mit den insgesamt dritthöchsten Zugriffszahlen der vergangenen Woche war der Bericht über das letzte Waldfest am Tegernsee und das verschieben des Ostiner Festes auf Samstag.

Das wurde am meisten diskutiert
Auch bei den Kommentaren der vergangenen Woche ist das Seesteg-Thema mit insgesamt 10 Kommentaren (in 2 Artikeln) auf dem ersten Platz. Das zweite viel diskutierte Thema ist die Frage nach der Zukunft für Tegernsee mit nun insgesamt 13 Kommentaren – allerdings verteilt auf die letzten beiden Wochen.

Danach wurde gesucht
Einige unserer Leser kommen auch über Suchmaschinen zu uns. Und da allen voran google. Wie letzte Woche beschrieben kommen die meisten davon mit dem Suchbegriff “Tegernseer Stimme”, “Stimme Tegernsee”, “Tegernseestimme”, usw.
Schmunzeln mussten wir bei der Suchanfrage „youtube langweilige volksmusik“. Auch wenn das nur ein Leser war, wissen wir nicht warum wir ausgerechnet bei diesem Suchbegriff gefunden werden.

Das war der wertvollste Kommentar
Den besten Kommentar auszuwählen ist schwierig. Aber wir denken, unbequeme Kommentare sind manchmal die besten. Aus dem Grund wählen wir den Beitrag von Franzl zum Thema „Seesteg Tegernsee: Die komplette wasser- und bodenschutzrechtliche Genehmigung im Original“. Der Kommentar stellt die Frage was denn daran jetzt so schlimm sein soll, wenn die Seeanlieger eine Art Gehweg vor Ihr Grundstück gesetzt bekommen:

Abgesehen von den Kosten verstehe ich die Aufregung nicht. So wie ich das verstehe, wird kein Grundstück von Seeanliegern angetastet, es sei denn sie haben zugestimmt. Das Grundstück eines Seeanliegers endet doch dort, wo der See beginnt, oder? Wenn also zwei Meter vor seinem Grundstück ein Steg entlangführt, ist doch kein Schaden entstanden. Was sagen denn all die Grundstückeigentümer, vor deren Grundstück ein Gehsteig vorbeiführt? Natürlich ist es nicht schön für einen Seegrundstücksbesitzer wenn der Steg gebaut wird. Aber wer hat beispielsweise das Recht auf Unverbaubarkeit, wenn sein Haus eine schöne Aussicht besitzt, wie Berge, Seen usw.? Betrachtet man den betreffenden Uferbereich vom Wasser aus, so ist hier eh kein Architektur-Preis zu gewinnen. Somit kann kein optischer Schaden entstehen. Ich hätte auch gerne, dass im Umkreis von 200 Metern niemand neben mein Haus hinbaut. Problem: Mir gehören die Grundstücke nicht. Aber vielleicht haben alle Einsicht und Erbarmen mit mir.

Damit wollen wir dann auch mal wieder schließen und wünschen allen einen guten Start in die neue Woche!


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