Vom Jäger zum Sterne-Schuppen

Das Tegernseer Tal ist eine Region, die ihresgleichen sucht – zumindest wenn man sich die Sterne-Dichte der Restaurants anschaut. Doch daneben etablieren sich mehr und mehr “normale” Anbieter und regionale Produzenten. Unter ihnen ein Wiesseer Jäger.

Ein Teil der diesjährigen Betriebe im “Geniesserland Tegernseer Tal” / Bild: TTT

In diesem Jahr haben sich 16 Betriebe im Tegernseer Tal der sogenannten Geniesserland-Kooperation angeschlossen. Die regionalen Produkte, Brotzeit auf der Alm, Wirtshausküche, Spitzengastronomie, der Biergarten-Stopp mit Seeblick und das Dinner auf der Panorama-Terrasse. Die Anbieter zeigen damit – davon ist die Tegernseer Tal Tourismus GmbH überzeugt – die ganze Bandbreite des gastronomischen Angebots in der Region.

Insgesamt elf Gastgeber laden Touristen wie Einheimische auf eine Genuss-Reise ein. Darunter die Egerner-Höfe, das Bräustüberl, Gut Kaltenbrunn, das Seehotel Luitpold, das Westerhof Café im Stieler-Haus oder auch das Freihaus Brenner. Mit zu der losen Vereinigung gehören auch fünf Produzenten aus dem Tal. Darunter auch die Firma Wallberg-Wild des Wiesseer Geschäftsleiters Michael Herrmann.

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Der nebenberufliche Jäger ist vor allen an den steilen Hängen des Wallberg unterwegs. Dabei jagt er Rotwild, aber auch Gamswild und etwas Reh. Die erlegten Tiere werden zunächst mühsam ins Tal gezogen. Anschließend kümmert sich Herrmann um die Weiterverarbeitung. Das Fleisch wird küchenfertig entbeint, pariert, vakuumiert und etikettiert und ist über die Internetseite Herrmanns zu beziehen. Ein klassisches regionales Produkt, das auch in den Küchen der Spitzenrestaurants am Tegernsee zum Einsatz kommt.

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