Das war die letzte Woche: Streit um Seeuferweg, Gmunder Dorfladen, TI bleibt im Haus des Gastes, und noch mehr

Von Redaktion

Die eine Woche ist vorbei, die neue steht in den Startlöchern. Wir haben uns darum nochmal angeschaut, was letzte Woche alles los war. Manchmal darf man die Dinge einfach nicht zu ernst nehmen.

Ziemlich ernst ist dagegen das Thema Seeuferweg in Tegernsee. Viel Streit gab’s am Samstag bei der Infoveranstaltung in Tegernsee. Dem Peter Janssen ist das wohl relativ wurscht. Der baut den Steg – egal, was der Rest davon hält. Das war dann auch das Motto der Infoveranstaltung: Die „Pro-Argumente“ wurden vorgestellt. Eine Kaffeefahrt zur Stadterneuerung. Mitreden ist sowieso nicht mehr gefragt; der Beschluss den Steg zu bauen steht schon lange fest.

Auch schon fest steht, dass in Tegernsee ein hübscher Quellstein und ein paar Granitplatten für 250.000 Euro gekauft werden. Schön drapiert soll das der neue Vorplatz zum Haus des Gastes werden. Ach ja: ein paar Parkplätze müssen dem Granit übrigens auch weichen. Aber schön sieht’s aus. Bestimmt.

Wenig Wert auf Schönheit legen zur Zeit wohl Anja Blancke und Regina Berger. Die beiden Mädels haben sich letzte Woche auf den Weg von Sylt zum Tegernsee gemacht. Zu Fuß! Und in ihrem Lauftagebuch haben die beiden schon am dritten Tag gejammert, dass ihre Füße optisch kein bisschen sandalentauglich mehr sind. Weiter laufen sie trotzdem und sammeln mit jedem Kilometer Geld für die Kati Witt Stiftung.

Viel Geld gesammelt hat auch der Gmunder Dorfladen. 48.000 Euro haben die Anteilseigner bis letzte Woche eingezahlt. Der Name steht jetzt übrigens auch endgültig fest: der Gmunder Dorfladen heißt „Gmunder Dorfladen“. Warum kompliziert, wenn es auch ganz einfach geht. Die Stille Eröffnung ist dann nach Pfingsten.

Wenig Still ist allerdings die letzte Gemeinderatssitzung im Wiesseer Rathaus abgelaufen. Erst der Streit um den Umzug der Touristinformation; ein Umzug den alle gerne hätten, vor allem der Bürgermeister – nur die Bürger leider nicht. Und die haben das mit 1000 Unterschriften auch gleich mal deutlich gesagt. Und dann kam es auch noch zum Eklat um die Einladungskärtchen für’s Jodschwefelbad. Das geht natürlich gar nicht: hat doch tatsächlich eine Agentur den Gemeinderat auf der Gästeliste vergessen. Ärgerlich.

Ob es der Pfarrer Waldschütz jetzt eigentlich ärgerlich findet oder nicht, in Zukunft die Schäfchen im Tegernseer Tal zu hüten, haben sich wohl einige letzte Woche gefragt. Steht doch in der Zeitung, dass er „wider Willen“ zu uns kommt. Bei uns hat sich das dann doch wieder etwas anders angehört: Er kommt gerne. Und er freut sich. Und etwas traurig ist er auch. Hoffentlich auch, wenn er von uns mal wieder weg muss.

Das war also die letzte Woche. Mal schauen, was uns die nächste bringt. Wir wünschen zumindest einen guten Start! Und nicht zu ernst nehmen. Egal was…


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