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In aller Kürze: Zusammenfassung der Themen aus der letzten Wiesseer Gemeinderatssitzung

Von Redaktion

Hier nochmal in aller Kürze, die Themen die bei der letzten Gemeinderatssitzung am 06. Mai im Wiesseer Rathaus behandelt wurden. Es gibt sicher nicht über jedes Thema viel zu berichten, aber trotzdem wollen wir sie wenigstens kurz vorstellen.

Umzug der Tourist Info (TI):
Der Umzug wurde abgesagt. Die TI bleibt vorerst im Haus des Gastes. Wie es langfristig weiter geht, weiß allerdings noch niemand richtig. Wer die genaueren Hintergründe wissen will, kann sie hier nachlesen. Die Rede von Bürgermeister Höß gibt es hier im Wortlaut.

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Rechenschaftsbericht 2009
Der Rechenschaftsbericht wurde sehr emotional diskutiert. Die Zahlen und die genaueren Fakten standen im letzten “Bad Wiessee im Blick” (Download als PDF-Dokument). Zum Streit kam es über die Darstellung der Zahlen. Vor allem aus der CSU-Fraktion kam der Vorwurf, dass die Zahlen bewusst schlecht dargestellt wurden. Das schrecke erstens Investoren ab und sei zweitens so auch nicht korrekt. Hauptkritikpunkt war, dass die Schulden für den Spielbankbau als klassische Verschuldung dargestellt wurden. In der Realität handele es sich aber um ein zinsloses Darlehen, dass fast vollständig über die Mieteinnahmen aus der Spielbank gezahlt werden kann. Auf den Haushalt hat die Spielbank also keine Auswirkungen, so Kurt Sareiter von der CSU. Der Bürgermeister wies allerdings darauf hin, dass Wiessee sparen müsse und die Darstellung korrekt sei. Wir werden nächste Woche etwas mehr dazu schreiben.

Bebauungspläne
Insgesamt drei Bebauungspläne wurden abgesegnet. Alle aber nichts spannendes. Einmal der Bebauungsplan Nr. 51 für den Ringseeweg Süd. Hier ging es darum, den Bauabstand zum Nachbargrundstück festzulegen. Zwei Meter sollen es sein. Das zweite war der Bebauungsplan Nr. 52. Hier geht es darum, dass auf dem Grundstück Kühlewein, zwischen Birkenstraße und Koglkopfstraße bisher eine große Tiefgarage genehmigt war. Das wurde dahingehend geändert, dass jetzt zwei kleine Tiefgaragen genehmigt wurden. Der Dritte mit der Nr. 20 betrifft die Nutzungsänderung für das Grundstück Zilcherstraße 8. Das Gebiet wird bereits seit Jahren als Wohngebiet genutzt. Laut Plan ist es aber nach wie vor als Kurgebiet ausgeschrieben. Das wurde jetzt geändert, weil einige Anwohner Geräteschuppen und ähnliches in ihre Gärten bauen wollten. Nach altem Plan ging das nicht. Jetzt schon.

Antrag der SPD zur Einsicht der Pläne Seepromenade
Der Antrag der SPD zur Einsicht in die Bebauungspläne für die neue Seepromenade wurde verlesen und abgehakt. Der Termin für die Vorstellung der Pläne ist bei der Sondersitzung am 18. Mai. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18:30 Uhr im Rathaus Wiessee.

Als letztes, wie immer, “Verschiedenes”:

  • Bedankt wurde sich bei allen Helfern, die die Umsetzung des Skaterparks ermöglicht haben.
  • Den zwei “Märtyrern des Erzbistums” Hans Quecke und Harald Dohrn wurde zum 65. Jahrestag gedacht. Beide waren Mitglied der Widerstandsgruppe “Die weiße Rose” und wurden in den letzten Kriegstagen in Bad Wiessee verhaftet und am 29. April 1945 in München hingerichtet.
  • Die Feinstaubmessungen für Wiessee waren OK.
  • Dann der Skiclub Sonnbichl: Erstens hat das Restaurant im Hotel Am Sonnenbichl einen neuen Pächter. Zweitens sollen demnächst die Berichte für den letzten Winter besprochen werden. Es muss möglichst schnell entschieden werden, ob und wie es weiter geht, damit der Skiclub für die nächste Saison planen kann.
  • Es wurde unverbindlich besprochen, dass auch in Bad Wiessee einige Straßenquerungen errichtet werden sollen. Ähnlich wie in den anderen Talgemeinden. Vor allem in Tegernsee und Rottach. Genaueres wurde aber noch nicht entschieden.
  • Der Radweg vom Ringsee nach Kreuth wird noch heuer verbreitert und erneuert.
  • Ein Vorschlag kam bezüglich des Wertstoffhofes: Es sei nicht einzusehen, dass das fachgerechte abgeben von Müll Geld koste, wurde von einem Gemeinderat mokiert. Der Rest hat es zur Kenntnis genommen. Tun wird sich diesbezüglich aber wohl eher nichts.
  • Auf den 10 Euro Gutschein für das Jodschwefelbad wurde hingewiesen. Viele Vermieter wissen nicht, dass dieser Gutschein auf der elektronischen Gästekarte gespeichert ist. Diese sollen jetzt darauf hingewiesen werden.
  • Und dann war da noch der vermeintliche “Skandal um die Jodschwefelbad Eröffnung am kommenden Dienstag” (die Tegernseer Zeitung hat berichtet). Von einigen Gemeinderäten wurde verärgert festgestellt, dass sie keine Einladung bekommen haben. Andere haben die Einladung dagegen vorliegen gehabt. Außerdem wurde in dem Zusammenhang festgestellt, dass die Schrift auf den Einladungen “vieeeel zu klein” sei. Das könne niemand lesen. Wir denken: Das ist die ganze Aufregung nicht wert.

Das war jetzt wirklich alles. 😉

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