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Noch Restkarten fürs Hirschbergler-Theater zu haben

„Das Wunder des Heiligen Florian“

Von Rose Beyer

„Die Stube beim Scharrerbauern: rechts Fenster, im Hintergrund eine Tür, ein Ofen mit Bank und die Sitzecke. Vroni trägt ein armseliges Kleid und eine geflickte Schürze. Gerade deswegen sieht man aber doch, dass sie ein blitzsauberes, blutjunges Dirndl ist.“

Sehr nahe am Regiebuch läuft die Probe des Hirschbergler-Theaters am Sonntagabend ab. Schließlich ist bereits am Donnerstag Generalprobe.

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Bürgermeister Korbinian Scharrer (Florian “Flickä” Oberlechner, Regie) mit (Schauspiel-)Tochter Afra (Christine Reifenstuhl)

Die Hirschbergler spielen wieder Theater. 139 Plätze fasst der Saal im Vereinsheim an der Wallbergstraße. Der Kartenvorverkauf ist zwar schon durch. Aber man kann noch Restkarten direkt bei Sigi Leo unter der Telefonnummer 08022/26815 reservieren. Gemeinsam mit Florian Oberlechner und Veronika Leo führt er Regie.

„Das Wunder des Heiligen Florian“ heißt das aktuelle Stück, das die Truppe ab kommenden Freitag auf die Bühne bringt. Wer beim Titel an Florian „Flickä“ Oberlechner denkt, ist allerdings auf dem Holzweg. Trotzdem verspricht das Volksstück von Adele Mayer-Kaufmann einen heiteren Abend.

Keine Mühen, aber sämtliche Kosten gespart

Im Mittelpunkt steht der krankhaft geizige und schlitzohrige Bürgermeister Korbinian Scharrer (Florian „Flickä“ Oberlechner), der zwar keine Mühen, dafür aber sämtliche Kosten scheut. Zum 25-jährigen Amtsjubiläum des Dorfpfarrers Benedikt Fröhlich (Sigi Leo) wollen die Gemeinde und besagter Bürgermeister ein großartiges Fest schmeißen – und auch ein besonderes Präsent überreichen. Dem Rathaus-Chef ist hierfür jedes Mittel recht und billig. Vor allem billig soll es eben sein.

So einigt man sich auf eine alte Holzplastik des Heiligen Florian, die seit Jahren verwittert in einer kleinen Kapelle steht. Und dann gibt es noch Afra (Christine Reifenstuhl), die Tochter des Bürgermeisters, die ziemlich verwirrt bei der Auswahl eines Bräutigams ist. Da sie von ihrem eigentlichen Schwarm verschmäht wird, wirft sie sich ersatzweise an den Großknecht Florian (Thomas Eberl).

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Dass das Stück ein Erfolg wird, liegt nicht nur an den Schauspielern: (Mit-)Regisseur Sigi Leo (ganz re.) mit Souffleuse und Co.

Welche Rolle des Pfarrers Schwester Walburga (Sonja Saller), die alte Lechnerin (Resi Gerold), Bauer Andreas Raingruber (Stefan Meier), Fröhlichs Neffe Sepp (Benedikt Hübsch) und die Magd Vroni (Maria Oettl) spielen? Das müsste man schon selbst herausfinden. So viel sei verraten: am Ende geht alles gut aus. Der Pfarrer richtet’s.

Aufgeführt wird das Stück zu folgenden Terminen:

Freitag, 22. November, Samstag, 23. November, Sonntag, 24. November, Freitag, 29. November, Samstag, 30. November, sowie Sonntag, 1. Dezember (Vorstellung für den Lions Club). Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass und Bewirtung jeweils ab 19 Uhr.

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