Die 24 Stunden von Bayern: Was für eine Klatsche für die Alpenregion Tegernsee-Schliersee

Von Redaktion

Fünfte Anmerkung vom 28. September / 09:23 Uhr:
Jetzt mal ganz ehrlich liebe Alpenregion-Verantwortliche. Wofür schreiben wir eigentlich, was man besser machen könnte? Wieso weisen wir auf die offensichtlichen Schwachpunkte bei der Bewerbung der Aktion hin? Für was beantworten wir Kommentare Eurer Mitarbeiter?
Nur um am Ende lesen zu müssen, dass wir mit 12% der Stimmen mit deutlichem Abstand Letzter geworden sind. Denn gestern gab es das offizielle Endergebnis. Man möchte sagen endlich! Dann ist auch das Elend vorbei.

Frankenwald: 63%
Pfronten im Allgäu 25%
Alpenregion Tegernsee-Schliersee: 12%

Insgesamt haben 7836 Personen abgestimmt.

Das Ergebnis kommt schon einem kollektiven Aufgeben gleich.
Damit es beim nächsten Mal besser klappt, hier also nochmal der Hinweis auf die letzten Sätze unserer Analyse aus dem ursprünglichen Artikel vom 24. August. Deren Gültigkeit haben sie nämlich immer noch nicht verloren, auch wenn es jetzt zu spät ist:

„Eine koordiniertes und vor allem dauerhaftes Rühren der Werbetrommel bis zum Ende der Abstimmung ist erfolgskritisch. Das Ziel müsste es sein, zumindest die Einheimischen zu aktivieren und zum abstimmen zu bewegen. Denn das fehlt derzeit komplett. Die bisher mangelhafte Ausführung ist vor allem deswegen unverständlich, weil das Konzept und die Bewerbung an sich schon relativ aufwändig sind. Und wenn man sich für etwas bewirbt, sollte man dann nicht zumindest versuchen gewählt zu werden!?“

Vierte Anmerkung vom 17. September / 11:47 Uhr:
Die letzten 3 Tage der Abstimmung für die Wanderveranstaltung „Die 24 Stunden von Bayern“ laufen. Wie der Stand genau ist wissen wir nicht. Vor 12 Tagen sah es zwar nicht gut aus. Aber das kann sich ändern. Und im Endeffekt zählt jede Stimme. Also hier nochmal der Aufruf:

Abstimmen, Abstimmen, Abstimmen und dann noch an Freunde weiterleiten!!

Hier geht`s zur Abstimmung – natürlich für die Alpenregion Tegernsee-Schliersee.

Das Ausfüllen des Formulars ist übrigens sehr simpel und dauert etwa 30-45 Sekunden, je nachdem wie schnell man seine Daten eintippen kann. Wer bei der Emailadresse keine eigene verwenden möchte, dem sei eine Mailinator-Mail empfohlen. Einfach irgendwas@mailinator.com schreiben. Dann kommt auch keine unerwünschte Werbung.

Bei der Begründung empfehlen wir: „Weil es bei uns so schön ist. Und wir die besten sind :-)“
Oder alternativ irgendwas anderes mittel-kreatives.

Dritte Anmerkung vom 05. September / 09:50 Uhr:
Zwar verliert der Frankenwald immer mehr seines großen Vorsprungs aber leider holt eher Pfronten im Allgäu auf und die Region Tegernsee-Schliersee profitiert nur wenig. Irgendwie will es einfach nicht gelingen, die nötigen Stimmen für unsere Region zu mobilisieren.

Die aktuelle Reihenfolge sieht so aus:

1. Frankenwald: 41% (-8)
2. Pfronten im Allgäu: 35% (+7)
3. Tegernsee-Schliersee: 24% (+1)

Wenn wir jetzt nicht noch einen unglaublichen Endspurt hinlegen, ist die Sache wahrscheinlich gelaufen.

Zweite Anmerkung vom 01. September / 11:46 Uhr
Zwar hat die Alpenregion in Ihrem Kommentar beschrieben was sie so alles tut, damit es doch noch was wird mit den „24 Stunden von Bayern“.
Aber so wie es aussieht reicht das leider immer noch nicht. Denn die aktuellen Zahlen zur Halbzeit des Wandervolksentscheides zeigen einen eindeutigen Trend. Und zwar nach unten.

1. Frankenwald: 49% (-1%)
2. Pfronten im Allgäu: 28% (+4%)
3. Tegernsee Schliersee: 23% (-3%)

Es könnte aber auch sein, dass man bei all den Bemühungen elementare Dinge, wie das setzen eines Links, vergisst. Da die Alpenregion auf meine Anregungen in Twitter nicht reagiert, schreibe ich sie einfach hier rein. Ich weiß ja, dass mitgelesen wird.

@alpenregion: Wenn Ihr in eurem Twitter-Account darauf hinweist, dass man als Leser für Tegernsee-Schliersee abstimmen soll (30.08.), dann müsst Ihr auch einen Link mitschicken. Und wenn Ihr einen Link mitschickt (27.08.) dann solltet ihr nachprüfen ob dieser korrekt ist.
Dieser Hinweis ist natürlich universell einsetzbar.

Anmerkung vom 27. August / 12:06 Uhr
Tegernsee-Schliersee verliert im „Kampf“ um die „24 Stunden von Bayern“ weiter an Boden. Hier der aktuelle Zwischenstand nach 2 Wochen Abstimmung:

Frankenwald: 50% (+2%)
Tegernsee-Schliersee: 26% (-1%)
Pfronten im Allgäu: 24% (-1%)

Das sieht eher nach Kapitulation aus, als nach großem Aufbäumen.
Weitere Infos dazu und einige nette Kommentare finden sich auf der Facebook-Seite der Veranstaltung.

Ursprünglicher Artikel vom 24. August:
Die Alpenregion Tegernsee-Schliersee hat sich ja auch um die Wandergroßveranstaltung „24 Stunden von Bayern“ beworben. Mit markigen Worten und einer schön gestalteten Zielseite auf der Hompepage. Doch jetzt, knapp vor Halbzeit der Abstimmung, muss man sagen: Viel gewollt, nix gekonnt.

Denn der letzte Zwischenstand vom 22.08. zeigt einen eindeutigen Trend gegen die Region Tegernsee-Schliersee. Nach insgesamt 1795 abgegebenen Stimmen sieht der Zwischenstand wie folgt aus:

Frankenwald: 48% (41% nach 1.000 Stimmen)
Tegernsee-Schliersee: 27% (32%)
Pfronten im Allgäu: 25% (27%)

Unsere Analyse hat ergeben, dass von Seiten der Alpenregion Tegernsee-Schliersee leider zu wenig (bis nichts) für die Bewerbung der Veranstaltung getan wird. Der Merkur hatte vor 2 Wochen einmal in 2 Sätzen darüber berichtet. Aber was soll der Merkur auch mehr und öfter berichten, wenn seitens der Organisatoren keine Informationen an die Presse versendet werden. Auf der Facebook-Seite der TTT wurde das Thema einmal zum Start der Abstimmung am 10.08. erwähnt. Seither wird es totgeschwiegen. Die Alpenregion hat den Zwischenstand über twitter gepostet. Das wars.

Der Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e. V. hat insgesamt 13 Mitglieder. Darunter auch so marketingerfahrene wie den Landkreis Miesbach, die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, die Alpenregion Wendelstein oder auch die Tegernseer Tal Tourismus GmbH. Doch leider nutzt die ganze „Erfahrung“ nichts wenn sie nicht eingesetzt wird.

Viel lernen können die Verantwortlichen noch beim Frankenwald-Tourismus und dem Geschäftsführer Markus Franz. In einem Interview mit der Frankenpost erklärt er was dort alles getan wird, um die sehr marketingträchtige Veranstaltung zu sich zu holen.

Frage: Liegt der bislang hohe Stimmenanteil für den Frankenwald auch daran, dass Sie ständig die Werbetrommel für Online-Stimmen rühren und sogar im Internet unter Facebook dafür werben?

Markus Franz: Wir kommunizieren über alle Kanäle, über die Gemeinden, über den Landrat, über die Medien und wir nutzen natürlich auch die neuen Medien, um Freunde zu generieren. Facebook und andere neue Medien tragen mit zu dem lawinenartigen Erfolg bei. Mittlerweile werden wir auch vom Tourismusverband Franken unterstützt, der auf seiner Internet-Seite und im Newsletter auf die Online-Abstimmung hinweist.

Frage: Ist die werbemäßige Nachhaltigkeit einer Veranstaltung wie „24 Stunden von Bayern“ größer als bei der Bike Trans Germany?

Markus Franz: Die Bike Trans Germany verlief über mehrere Orte und es ging dabei auch um die Tour an sich. Anders als bei diesem Mountainbike-Rennen haben wir beim Wandern die Chance, den Frankenwald als einen richtigen „Wanderwald“ in die Köpfe der Leute zu bringen.

Zur Abstimmung „Wer darf die nächsten 24 Stunden von Bayern ausrichten?“ einfach auf diesen Link klicken.

Was bedeutet das für die Alpenregion Tegernsee-Schliersee?
Eine koordiniertes und vor allem dauerhaftes Rühren der Werbetrommel bis zum Ende der Abstimmung ist erfolgskritisch. Das Ziel müsste es sein, zumindest die Einheimischen zu aktivieren und zum abstimmen zu bewegen. Denn das fehlt derzeit komplett. Die bisher mangelhafte Ausführung ist vor allem deswegen unverständlich, weil das Konzept und die Bewerbung an sich schon relativ aufwändig sind. Und wenn man sich für etwas bewirbt, sollte man dann nicht zumindest versuchen gewählt zu werden!?


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