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... den Fahrer eines Jaguars auf der A8. Warum?

Die dümmste Ausrede geht an …

Von Redaktion

Dummheit oder Drogen? Eins von beiden hat einen Münchner dazu verleitet, einen Polizeiwagen zu verfolgen. Keine gute Idee. Die mögen das nicht.

Am gestrigen Donnerstag. Ein Streifenwagen der Münchner Polizei ist auf einer Einsatzfahrt Richtung Rosenheim. Auf der A8, Höhe Holzkirchen, fällt den Beamten im Rückspiegel ein Fahrzeug auf. Der Fahrer sitzt den Beamten förmlich im Nacken und – egal, wie schnell sie fahren – lässt er nicht locker. Geschwindigkeitsbeschränkungen ignoriert er, ebenso eine Rettungsgasse ist für ihn kein Grund, abzubremsen. “Auch bei 180 km/h ließ der SUV-Fahrer nicht nach”, berichtet die Polizei im Nachgang.

Die Leitstelle wird informiert und um Unterstützung gebeten, andere Streifenfahrzeuge heften sich an die Fersen des penetranten PKW-Fahrers. Bei Wasserwiesen kann die Polizisten den Wagen schließlich stoppen.

Der Fahrer hatte noch ganz andere Probleme

Der 43-jährige Fahrer aus dem Landkreis Miesbach befand sich mit einem „Jaguar“-SUV auf einer Probefahrt. Als Begründung für seine „Verfolgung“ gab er an, dass er dem Polizeiauto, das mit Sondersignalen unterwegs war, den „Rücken freihalten“ wollte.

Nicht nur diese interessante Ausrede, auch das übrige Verhalten des Mannes veranlasste die Polizei zu weiteren Untersuchungen und prompt fiel ein Drogen-Vortest positiv aus.

Mehr noch: Außerdem fanden die Beamten bei dem 43-Jährigen zwei Führerscheine. Einen hatte er der Fahrer als verloren gemeldet und war nun im Besitz von zwei Scheinen.

Es wurden Ermittlungen wegen falscher Versicherung und wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss eingeleitet. Die Polizei ruft nun alle Zeugen auf, die am 16.12.2021 zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr auf der A8 Richtung Salzburg unterwegs waren, sich zu melden. Wer hat hier etwas Ähnliches beobachtet? Augenzeugen melden sich unter 08024/9073-0 bei der Autobahnpolizei Holzkirchen.


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