“Die Leid gfrein sich, mir gfrein uns”

Der langersehnte 1. März ist da. Vielleicht ein Tag, der in die Geschichtsbücher eingeht, denn ab heute dürfen sie offiziell wieder gezähmt werden, die wilden Mähnen auf den Köpfen der Menschen. Friseure und Blumenhändler dürfen wieder ihrer Arbeit nachgehen und haben alle Hände voll zu tun – wir haben mal vorbeigeschaut.

Friseure und Blumenläden öffnen wieder

Endlich ist es soweit. Nach dem zweiten Lockdown während der Corona-Krise dürfen nun die ersten Läden im Tegernseer Tal wieder öffnen. Die Freude ist groß – bei Kunden und Betreibern gleichermaßen. Wir haben ein paar Eindrücke für ein gesammelt.

 

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Bei Matthias Lühr in Dürnbach ist voller Betrieb, er und zwei seiner Angestellten kümmern sich um die Kunden. Haare werden gefärbt, aufgewickelt und großzügig abgeschnitten.

„Wir sind froh und glücklich, dass wir wieder öffnen können. Wir sind bereits bis Ende März ausgebucht! Kunden, die jetzt anrufen brauchen also etwas Geduld. Immerhin haben wir schon vor zweieinhalb Wochen angefangen Termine zu vergeben.”

Er hoffe nun natürlich für alle anderen Gewerbe, die auch so gute Hygienekonzepte hatten, dass sie bald öffnen dürfen.

 

 

 

 

 

Auch in Bad Wiessee surrt der Rasierapparat. Hier bekommt ein älterer Herr eine schicke Frisur. Friseurin Kathi Lenhard vom Friseurteam Hermine und Isabella sagt: “Ich bin froh, dass ich endlich wieder arbeiten darf und freue mich auf meine Kunden.”

Aktuell seien auch sie komplett ausgebucht, das ist natürlich super. Die Kunden seien alle sehr nett und dankbar, dass sie endlich einen Termin haben.

 

 

 

 

Passend zu den frühlingshaften Temperaturen stehen die Fenster der Blumenläden wieder voll mit farbenfrohen Gewächsen. Es läuft gut an, bei diesem tollen Wetter, meint Hildegard Krämer vom Blumenladen Marile Mereis in Bad Wiesee. „Es ist schön, wenns wieder bimmelt, wenn die Kunden in den Laden kommen.”

Die Leid gfrein sich, mir gfrein uns, alle san gut drauf.

Man konnte zwar durch Abholung und Auslieferung von Blumen einiges auffangen, aber es sei schon alles kompliziert gewesen. Umso schöner, dass jetzt mit Wetter und Ware alles perfekt passt.

 

 

 

Auch im Blumenfachgeschäft Mayr Margret in Rottach-Egern freut man sich, dass man wieder da ist für die Kunden: Hier stehen Rosen, Tulpen und Schnittblumen in aller Farbenpracht und warten darauf gekauft und verschenkt zu werden, während die Damen hinter dem Tresen geschäftig Sträuße binden.

Margarete Essenfelder sagt: “Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir wieder öffnen dürfen, hoffen nun aber auch für die zahlreichen anderen Betriebe, die immer noch geschlossen bleiben müssen.”

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