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Die Schattenseiten von Weihnachten

Von Redaktion

Weihnachten ist kein Selbstläufer. Wo immer Erwartungen hoch sind, ist die Gefahr für Enttäuschungen groß. Manchmal fehlt es an Wertschätzung, manche fühlen sich dem Stress nicht gewachsen, andere sind an Weihnachten besonders einsam. Hilfe gibt es auch an Heilig Abend.

Weihnachten hat manchmal auch Schattenseiten / Archivbild

Unsere weihnachtliche Kultur ist stark auf die Familie ausgerichtet. Wer alleinstehend ist, einsam oder in schwierigen Familienverhältnissen lebt, für den ist diese Zeit oft bedrückend. Dabei gibt es Unterstützung von diversen Stellen.

Sollte es zu einer Eskalation gekommen sein, bietet der Krisendienst Psychiatrie effektive Hilfe. Zwischen 9 Uhr und 24 Uhr ist ein Telefon mit Fachkräften besetzt, die gut zuhören können und beraten. Stellt sich heraus, dass persönliche Ansprache nötig ist, kommt eine Hilfe direkt zum Leidenden. Der Kontakt ist unter Telefon: 0180 – 655 30 00 möglich oder unter www.krisendienst-psychiatrie.de.

Eine Alternative dazu ist die Telefonseelsorge. Hier sind geschulte Fachkräfte 24 Stunden am Tag unter der 0800/111 0 111 erreichbar. Wer lieber chattet, kann unter chat.telefonseelsorge.org mit einem zugewandten Menschen schreiben. Eine sehr schöne Idee ist auch die von der Seelsorge angebotene „Brieffreundschaft“. Unter www.telefonseelsorge.de sind die erforderlichen Kontakte für eine Mail-Freundschaft zu finden. Ein Antwort erhält man allerdings erst nach zwei bis drei Tagen.

Spielt die Psyche wirklich verrückt, sollte man nicht davor zurück schrecken, im Krankenhaus die Psychiatrie aufzusuchen. Ansonsten ist auch eine ärztliche Bereitschaft unter der 01805/19 12 12 erreichbar. Wer durch Medikamente oder Alkohol in Gefahr geraten ist, findet unter 089/ 19240 erste Hilfe.

Um Streit und Enttäuschungen an den Feiertagen zu vermeiden, gibt Diplom Psychologin und Mental Coach Isa Schlott folgende Ratschläge:

  • 1. Stoppen Sie das Kopfkino. Sie erschaffen Ihre eigene Wirklichkeit durch Ihre Gedanken. Sind diese negativ und verselbständigen sich diese auch noch, dann setzt Ihr Gehirn seinen Filter auf „negativ“ und baut in Ihre Gedanken nur noch das ein, was zu „negativ“ passt und schon fährt das Gedankenkarussell in die falsche Richtung. Sie wollen das Gegenteil? Dann denken Sie an gute Ereignisse in Vergangenheit und fragen Sie sich: „was ist jetzt schön“.
  • 2. Weihnachten ist Zeit der Begegnungen. Begegnungen finden oft auf engem Raum statt und bringen dann eher Konflikte zutage. Verschaffen Sie sich Raum, gehen Sie an die frische Luft, bewegen Sie sich, treffen Sie Menschen, die Sie mögen! Fazit: Sorgen Sie für sich! Tun Sie auch mal Dinge, die Ihnen gut tun!
  • 3. Besinnen Sie sich auf Ihre Ressourcen. Wo hatten Sie schon mal herausfordernde Situationen und welche Verhaltensweisen und Eigenschaften haben Ihnen damals geholfen, um aus diesen Situationen wieder herauszufinden? Holen Sie sich diese bewusst in Ihren Kopf und überlegen Sie, wie Sie diese Ressourcen zur Bewältigung Ihrer aktuellen Sinnkrise nutzen können.

Nicht jeder glaubt an Gott. Die Kirche steht jedoch allen immer offen. Eine festliche Christmette kann bezaubern und das Herz erfreuen. Die heilige Messe findet in Holzkirchen um 22.30 Uhr statt und wird musikalisch begleitet. Um 22 Uhr findet die Christmette in St. Laurentius in Tegernsee statt. Eine Stunde später wird der Gottesdienst in der St. Quirinus Kirche gefeiert. Die letzte Mette des Tages beginn um 24 Uhr in Wildbad Kreuth.


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