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Die Zukunft des Bitcoinhandels hat längst begonnen

Von Extern

Die beliebteste Kryptowährung der Deutschen hat in den letzten Wochen stark an Ansehen verloren, doch das soll eigentlich nichts bedeuten. Wir wussten Alle im voraus das Bitcoin rechenintensiv ist und das die Verarbeitung des Bitcoin viel Strom verbraucht, das ist nichts Neues, aber der Benzinverbrauch eines 2,5 Tonnen SUV hält ja auch Niemanden davon ab diese Autos zu kaufen und mit ihrer absoluten Windschnittigkeit mit 200 über deutsche Autobahnen zu rasen. Natürlich sind wir uns alle darüber bewusst das solche Dinge weder gut für den Geldbeutel sind noch gut für unsere Umwelt, doch wir tun diese Dinge trotzdem. Warum? Weil wir es können!

Auch der Bitcoin ist nichts das aus reiner Not geboren worden ist. Die Kryptowährung wurde erschaffen um ein freies Zahlungsmittel zu haben das ohne staatliche Kontrolle und Regulierung, Besteuerungen in den verschiedensten Ländern und ohne ständige Nachverfolgung des Geldflusses genutzt werden kann um Eigentum zu übertragen ohne sich dabei ständig rechtfertigen zu müssen und Gebühren ohne Ende zu bezahlen, vielleicht sogar auf Beobachtungslisten zu landen nur weil der Handelspartner gerade die falsche Nationalität hat oder ähnliches.

Natürlich würde kein Staat offen zugeben so zu agieren, aber sind wir mal ehrlich, die Menschen die wir nach solchen Informationen fragen können, können selbst wenn sie es wollten oftmals nur bedingt wahrheitsgemäß antworten. Der Bedarf ist also durchaus da und wächst natürlich ständig weiter. Ein Grund warum der Bitcoin nicht kleinzukriegen ist.

Aber was ist in Zukunft mit dem Bitcoin los? Natürlich dürfen wir noch lange darauf hoffen mit dem Bitcoin reich zu werden. Der Bitcoinhandel ist trotz allem in vollem Gange und ist im Prinzip auch nicht aufzuhalten. Das Vertrauen der gesamten Branche ist noch groß. Nicht nur bekannte Handelplattformen wie BitQT bieten weiterhin uneingeschränktes Handeln für Jedermann an. Auch neue Plattformen werden immernoch eröffnet und das nicht einmal wenige. Der Handel mit Kryptowährungen lohnt sich also immernoch, doch was passiert in Zukunft mit Bitcoin und co.?

Das Kryptowährungen vom Markt verschwinden würden wir nicht nur als unwahrscheinlich sondern als annähernd unmöglich einschätzen. Natürlich wird man nach Wegen suchen müssen effizientere und verträglichere Methoden zu finden Kryptowährungen zu verarbeiten und zu legitimisieren, aber selbst staatliche Kryptowährungen sind bereits in Planung und werden bereits in wenigen Jahren zum Alltag gehören. Digitales Geld hat einfach zu viele Vorteile als das es nicht attraktiv wäre.

Zum einen sind Banken mit digitalen Währungen einfach effizienter, weil nur noch Zahlen verschoben werden. Kryptowährungen haben nun einmal viele Vor- und Nachteile. Digitale Währungen, zumindest staatliche, gestatten eine komplette Kontrolle über jeden Geldfluss und verhindern somit schnell und zuverlässig kriminelle Aktivitäten. Zumindest wird das Leben kleinkrimineller massiv erschwert. Kriminalität wird damit zwar nicht ausgerottet aber wenn z.B. ein Drogendealer von seinen Kunden immer wieder die gleichen kleinen Geldsummen erhält macht das ein nachvollziehen von Kunden und Verkäufern sehr viel einfacher möglich. Auch der Verkauf gestohlener Ware in größeren Mengen, Steuerhinterziehungen und dergleichen würden zu einem echten Problem. Aus diesem Grund gibt es ausreichend Grund zur Annahme das Kryptowährungen auf Dauer die Zukunft sein werden.

Der Bitcoin selbst wird dabei einen Wandel durchlaufen der den Kurs mit Sicherheit noch einige Male böse nach unten drücken wird, er wird sich aber jedes Mal wieder erholen. Der Grund ist einfach beschrieben: Spätestens mit der Auflage digitaler staatlicher Währungen wird es massiv dazu kommen da sich die Menschen nicht mehr weiter überwachen lassen wollen, die Vorteile einer staatlichen Digitalwährung wird trotzdem kaum einer missen wollen, hat man so doch immer einen direkten und kompletten Überblick über alles. Vor allem weil z.B. der E-Euro, der Bundestag entscheidet im Sommer darüber, auf Blockchainbasis funktionieren soll, eben genauso wie der Bitcoin und damit durchaus anonym wäre, eben wie Bargeld.

China testet derweil bereits den E-Yuan in verschiedenen großen Metropolen und verwendet dabei allerdings nicht die Blockchain Technologie, damit ist der E-Yuan auch weder anonym noch sicher. Der chinesische Staat hat die volle Kontrolle über die Barmittel seiner Bürger uns wäre damit auch in der Lage die Menschen zu 100% zu kontrollieren. Der deutsche Ansatz geht hin zu einem staatlich verarbeiteten Coin, der einen digitalen Umgang mit Geld, gleich dem Bargeld ermöglichen soll. Hiermit soll sichergestellt werden das auch Kleinstzahlungen digital abgerechnet werden können. Heute ist das im Prinzip alleine aufgrund des Aufwands nur mit Bargeld möglich und selbst das kostet am Ende mehr als man meinen sollte. Die Zukunft des Bitcoin sieht also trotz einiger Widrigkeiten besser aus als man meinen sollte. Alleine die komplett dezentralisierte Verarbeitung der Zahlungen bringt sehr viel mehr Sicherheit und Anonymität als jede staatliche Lösung es könnte.


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