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Nach Zugunglück zwischen Holzkirchen und Schaftlach

Drei Personen schwer verletzt

Von Nina Häußinger

Heute Mittag krachte ein Zug der BRB in ein Auto. Drei Insassen wurden dabei schwer verletzt. Darunter auch ein vier Monate altes Baby.

Heute gegen 12:30 Uhr war ein 29-jähriger Mann aus Baden-Württemberg mit seinem Peugeot von Lochham kommend in Richtung Thann unterwegs. Auf dem Beifahrersitz saß eine 22-jährige Frau und auf dem Rücksitz sein vier Monate alter Sohn. Der 29-Jährige fuhr über den unbeschrankten Bahnübergang nach Thann. Im gleichen Moment fuhr ein Zug der BRB von Lenggries in Richtung Holzkirchen ebenfalls über den Bahnübergang.

Der Zug rammte den Peugeot frontal und schleuderte ihn gegen ein Schalthäuschen neben den Bahngleisen. Der Zug kam kurz vor dem nächsten Bahnübergang zum Stehen. Die 22-jährige Beifahrerin war zunächst im Fahrzeug eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr aus dem Pkw geborgen.

Alle drei Insassen schwer verletzt

Die drei Insassen des Peugeut kamen alle schwerverletzt in Krankenhäuser in Miesbach und München. Die 46 Personen aus dem Zug blieben alle unverletzt. Die Insassen wurden evakuiert und durch einen Bus weiter zum Bahnhof Holzkirchen befördert.

Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.481.000,00 Euro. Nachdem der Zug notdürftig repariert wurde, konnte der weggefahren werden und die Strecke wurde nach zirka drei Stunden wieder freigegeben.

Unfallursache unklar

Gegen den 29-jährigen Fahrer wurde durch die Polizeiinspektion Holzkirchen ein Strafverfahren eingeleitet. Warum der Fahrer des Peugeot trotz herannahendem Zug auf den Bahnübergang aufgefahren ist, ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen.

An der Unfallstelle waren insgesamt zirka 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Holzkirchen und Warngau, sowie mehrere Rettungswagen und zwei Hubschrauber im Einsatz.


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