Rottacher Bergwacht im Dauereinsatz

Drei Wanderinnen verirren sich im Wald

Die Rottacher Bergwacht hatte am Dienstag einiges zu tun. Allein am Wallberg wurde sie zu insgesamt drei Notfällen alarmiert. Hinzu kam noch eine Gruppe Frauen, die sich im Neureuthgebiet verirrt hatte. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die Rottacher Bergwacht musste am Dienstag zu vier Einsätzen ausrücken. / Quelle: Archiv

Gestern brachte die Bergwacht Rottach-Egern einen regelrechten Einsatzmarathon hinter sich. Um 11.45 Uhr kam der erste Notruf. Eine Wanderin war zwischen dem Alten Wallberghaus und der Bergstation unterwegs, als sie plötzlich zu erschöpft war, um weiterzugehen. Ein Einsatzteam machte sich auf den Weg. Dort angekommen, war die Wanderin allerdings nicht mehr vor Ort.

Währenddessen wurde die Bergwacht von der Rettungsleitstelle zu einem weiteren Einsatz am Wallberg alarmiert. Eine 60-jährige Touristin hatte sich in der Nähe der Freisinger Hütte auf einem felsigen Steig den Unterschenkel gebrochen. Neben einem Team der Bergwacht war auch der Rettungshubschrauber Christoph 1 aus Harlaching im Einsatz, um die verletzte Urlauberin nach der Bergung ins Krankenhaus Agatharied zu fliegen. Insgesamt dauerte dieser Einsatz bis zirka 15 Uhr.

Drei Wanderinnen verirren sich im Wald

Gegen 17.00 Uhr wurden die Retter erneut alarmiert. Wieder ging es um einen erschöpften Wanderer am Wallberg, diesmal aber am Sommerweg. Zusätzlich hatten sich drei Frauen im Wald irgendwo zwischen Neureuthhaus und Tegernsee verirrt. Die Gruppe wurde über ein Handy lokalisiert und vom Einsatzteam zurück zum Parkplatz begleitet.

Insgesamt waren am Dienstag 13 Bergretter und ein Helikopter im Einsatz. Felix Oswald von der Rottacher Bergwacht erklärt gegenüber dem Merkur: „Man kann es den Leuten nicht verwehren, dass sie in die Berge wollen. Doch viele unterschätzen, dass es sich auch bei uns, obwohl wir nicht die Zugspitze oder der Watzmann sind, um alpines Gelände handelt.“

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