Ein Defibrillator für den Pfarrer

Notarztförderverein stattet Quirinal aus

Von Eduard

Von links nach rechts: Wolfang Becker erklärt Peter Friedrich Sieben (Vorstand Notarztförderverein) und Pfarrer Walter Waldschütz die Handhabung am "Defi-Dummy"

Die Defibrillatorendichte im Landkreis Miesbach wird immer größer. Im Tegernseer Tal ist der Notarztförderverein zusammen mit der Kreissparkasse und einigen weiteren Sponsoren sehr umtriebig und sorgt so für ein dichtes Netz der lebensrettenden Geräte.

Was ein Defibrillator ist? Das ist ein Schockgeber, der durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern durch eine Art Neustart des Herzens beheben kann. Und wie man im Tal sieht, werden Defibrillatoren nicht nur auf Intensivstationen oder in Operationssälen, sondern zunehmend auch in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen oder Banken aufgestellt. Und seit dem Amtsantritt des neuen Pfarrers Walter Waldschütz hat auch das Qurinial eines dieser Geräte.

Im Rahmen eines Training mit Angestellten der Pfarrei und einigen ehrenamtlichen Helfern wurde der Qurinial-Defibrilator am gestrigen Abend „eingeweiht“. Als Trainer war der Rottacher Bergwachtler Wolfgang Becker gekommen. Und Becker versuchte gleich zu Anfang die Scheu vor dem medizinischen Gerät zu nehmen:

Grundsätzlich sind die Defibrillatoren ohne Vorkenntnisse zu bedienen, aber wenn man weiß wie er funktioniert, geht`s noch schneller und gerade bei den vielen Veranstaltungen im Quirinal kann das auch lebensrettend sein.

Nach der Einweisung und einen kurzen Überblick zu Handhabung des Gerätes, durfte jeder an dem mitgebrachten „Defi-Dummy“ ausprobieren, wie das Gerät funktioniert.


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