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12. Tegernseer Wissenschaftstage

Reise in die Zukunft des Alterns

Von Nicole Posztos

Der demografische Wandel rückt zunehmend in das Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung. Die Herausforderungen, die vor allem mit der Überalterung einhergehen, sind “vielfältig und betreffen nahezu alle Bereiche.” Das sagt das Bayerische Landesamt für Statistik.

Mit einigen Fragen, die damit einhergehen, will sich die 12. Ausgabe der Tegernseer Wissenschaftstage beschäftigen. Wie können Wohnformen im Alter aussehen? Führt der Wandel zu einer Veränderung in den Vereinen? Welche Rolle spielt in einer überalterten Gesellschaft die Zuwanderung?

Auch das Durchschnittsalter am Tegernsee nimmt zu.

Am Samstag, den 9. und Sonntag, den 10. November werden Experten das Thema „Die demografische Chance“ aus verschiedenen Seiten beleuchten. Wer sich darauf einlässt, erlebt eine Reise in die Zukunft des Alterns.

Zum Auftakt am Samstagnachmittag werden ab 15 Uhr im Museum Tegernseer Tal Aspekte wie „neue Wohnformen im Alter“ aus Sicht der sogenannten Gerontologie – der Wissenschaft vom Altern – erörtert. Ein Beispiel sind unter anderem Vereine und die Frage: Führt der demografische Wandel zwangsläufig zu einer Abnahme aktiver Mitglieder, insbesondere der Funktionsträger?

Ungewöhnliche Assistenten für das Alter

„Hilfe aus der Wand – und andere soziotechnische Systeme“ heißt die Veranstaltung am Samstagabend im Leseraum des Jod-Schwefelbades in Bad Wiessee. Ungewöhnliche Assistenten könnten künftig älteren Menschen das Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen. Einen Überblick gibt es von Prof. Dr. Kerstin Wessig von der LMU München und Prof. Dr. Klaus Mainzer von der TU München.

Am Sonntagnachmittag, den 10. November, geht es auf Schloss Ringberg bei der Max-Planck-Gesellschaft weiter. In seinem Vortrag mit dem Titel „Perspektiven der Altersforschung – vom programmierten Zelltod bis zur Pensionsreform“ geht Prof Dr. Georg Wick von der Medizinischen Universität Innsbruck auf spezielle Fragen, wie „welche Rolle spielen in einer überalternden Gesellschaft die Lebensarbeitszeit, staatliche Pensionsleistungen oder die Zuwanderungspolitik?“ ein.

„Pessimismus – fehl am Platz“, so lautet der Beitrag von Prof. Dr. Axel Börsch-Supan überschrieben. Börsch-Supan wird in seinem Vortrag unter anderem auf die längere Lebenszeit der Menschen und damit auch einer längeren Produktivität eingehen, was sich nicht nur in der Arbeitswelt sondern auch im Familien- und Freundeskreis auswirken wird.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist grundsätzlich kostenlos. Eine Voranmeldung ist laut den Veranstaltern auf jeden Fall für die Veranstaltung auf Schloss Ringberg erforderlich. Es wird ein Bustransfer angeboten. Der Bus fährt am Sonntag um 13:30 Uhr von der Haltestelle des Tegernseer Gymnasiums ab. Ein ausführliches Programm gibt es auch unter www.wissenschaftstage-tegernsee.de.

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