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Holzkirchen: Erster Unverpackt-Laden ab Winter

Einkaufen – ohne Plastik, mit Nachhaltigkeit

Von Filiz Eskiler

Der Markt Holzkirchen bekommt Zuwachs! Noch diesen Winter soll dort der erste Unverpackt-Laden einziehen. Gestern konnte man bereits an einem Infostand erste Eindrücke sammeln. Wer steht hinter dem Projekt? Und was bringt der Unverpackt-Laden in das Holzkirchner Sortiment?

Das Organisationsteam hinter dem Unverpackt-Laden bei ihrem letzten Infostand in Holzkirchen. / Quelle: Heidi Fries

Wer am gestrigen Samstag, den 28. August, am Holzkirchner Marktplatz vorbeigekommen ist, dürfte auf einen interessanten Infostand gestoßen sein. Von acht bis zwölf Uhr vormittags hat sich dort die Initiative „Holzkirchen – Unverpackt“ vorgestellt. Denn noch im Winter 2021/22 kommt der erste Unverpackt-Laden nach Holzkirchen.

Zu finden gibt es in dem Laden vor allem Bio und Nachhaltigkeit: von losen Lebensmitteln und Drogerieartikel bis zu allem, was für einen plastikfreien Haushalt so zu gebrauchen ist. Soweit möglich soll alles in Bioqualität und aus der Region sein. „Abgefüllt wird in eigene mitgebrachte Behälter, dann abgewogen und bezahlt“, erklärt Heidi Fries, erste Vorständin der Holzkirchen-Unverpackt Genossenschaft i.G. Weiter erzählt sie:

In der Abfüllerei soll ein nachhaltiges und attraktives Angebot geschaffen werden zum bewussten Einkaufen und Konsumieren. Für einen guten Kaffee und einen „Ratsch“ soll es auch genug Platz geben.

Die Genossenschaft „Holzkirchen – Unverpackt“ steht hinter dem Projekt. Alle Beteiligten im Team arbeiten als Freiwillige mit großem Engagement an der Realisierung von Holzkirchen-Unverpackt, erzählt die erste Vorständin. Wo genau der Laden eröffnet werden soll, ist noch nicht klar: „Wir sind eng in Kontakt mit der Standortförderung der Gemeinde Holzkirchen und verschiedenen Vermietern vor Ort, um ein passendes Ladenlokal zu finden“, so Fries. Man habe zwar bereits verschiedene Option, eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

Ideal wäre für die Initiative eine rund 100 Quadratmeter große Verkaufsfläche mit guten Lager- und Anliefermöglichkeiten. „Wir brauchen eine Küche, aus der wir das Café bedienen, das wir integrieren wollen. Eine angeschlossene Freifläche für ein paar Sitzplätze und als Verkaufsfläche im Sommer ist auch ein großer Wunsch“, verrät Fries. Eine gute Erreichbarkeit, Barrierefreiheit und ausreichend Parkplätze für Fahrräder und Lastenräder spielen bei der Suche eine Rolle.

Und das Motto des Projekts? „Zusammen schaffen wir, was einer alleine nicht kann!“. Wer sich da angesprochen fühlt, muss nun noch ein paar Monate abwarten, bis es dann im Winter ans unverpackte Einkaufen geht!

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