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Bei der Konelly Night darf bis 3 Uhr ausgeschenkt werden

Endlich mal was los in Gmund!

Von Rose Beyer

Das Besondere an Conelly-Cocktails ist es, bestehende Cocktailrezepturen aufzugreifen, dafür passende Verpackungskonzepte zu entwickeln, hochwertige Zutaten zu beschaffen und diese geschmacklich so aufeinander abzustimmen, dass dabei Getränke entstehen, wie man sie sonst nur in wirklich guten Cocktailbars bekommt.

Leute, die Cocktails lieben, kaufen diese einfach im Supermarkt oder im Internet und mixen sie vor Ort.

Maria Reiter ist so ein Mensch. Gemeinsam mit ihrem Bruder Christian und Wolfgang Zierer veranstaltet sie seit etlichen Jahren die Gmunder Konelly Night. Namensgeber war das Prinzip des Conelly-Cocktails.

Alle erforderlichen Zutaten für den perfekten Cocktailgenuss stecken dabei vorportioniert in zwei Dosen. Die eine enthält eine hochwertige Spirituosen-, die andere, die dazu passende Fruchtsaftmischung. Die optimale Verbindung von Spirituosen, Fruchtsäften und Eis entsteht dann beim Mixen vor Ort.

2010 spielten die Oache Brothers auf der Konelly Night.

Wie die vergangenen Jahre auch entschieden sich die Organisatoren vom Förderverein der Gmunder Fußballer dafür, die Megaparty am Sportplatz an der Tölzer Straße stattfinden zu lassen. 800 bis 1.000 Gäste von 16 bis 60 werden ab 16 Uhr erwartet.

„Muss das unbedingt dort sein?“ fragt sich offenbar manch Anwohner sowie Gemeinderätin Martina Ettstaller in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Auf dem Plan stand, die Sperrzeit für das Fest auf 4 Uhr zu verkürzen. Eine Diskussion, bei der sich zwar etliche der Räte für die Organisatoren entschieden hätten. Bürgermeister Georg von Preysing allerdings plädierte dafür, dass es genug sei, wenn um 2 Uhr die Musik ausgeht.

Eine Party im Wohngebiet

Zum zweiten Mal bereits soll die Party- und Rockband „Born Wild“ auf der Veranstaltung spielen. Dieses Jahr bis 2 Uhr. Die Bar darf bis 3 Uhr ausschenken. Das Problem dabei: Das Festzelt hat keinen Lärmschutz. Und der Sportplatz liegt angrenzend an ein Wohngebiet.

„Es ist ja nur für eine Nacht,“ sagen die einen. „Uns stört das aber,“ die anderen. Die Veranstalter gehen in die Offensive. „Wir verteilen immer ein paar Wochen vorher Gutscheine für freien Eintritt an die Anwohner.“ Maria Reiter ist zuversichtlich, dass sich eventuelle Beschwerden in Wohlgefallen auflösen werden.

Bisher seien laut Rückmeldung von Gemeinde und Polizei kaum Beschwerden eingegangen. Das soll auch in diesem Jahr so bleiben. Die Party findet am 5. Mai statt. Gerade laufen die letzten Vorbereitungen: 60 Helfer müssen eingewiesen, organisatorische Dinge geregelt, die Werbetrommel gerührt, Einkäufe getätigt werden. Und das wichtigste dabei ist, dass die “Twin-Cans” mit dem Conelly-Drink mit im Einkaufskorb sind.


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