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Talgemeinden wollen im August online gehen

Endspurt für neue Internetseiten

Von Nina Häußinger

Die Gemeinden rund um den See wollen mit der Zeit gehen und ihre Internetauftritte optimieren. Dafür wird seit Anfang des Jahres an neuen Webseiten gearbeitet. Im August könnten die ersten online gehen.

Mindestens 4.720 Euro wird das die Gemeinden im Tal jeweils kosten. Dazu kommen allerdings noch weitere Kosten für sogenannte Zusatzmodule. Das ausgegebene Ziel: mehr Bürgerfreundlichkeit.

Ein erster Entwurf der zukünftigen Internetseiten der Rathäuser
Ein erster Entwurf der zukünftigen Internetseiten der Rathäuser

Der Internetauftritt der Gemeinden ist nach Ansicht der Verantwortlichen ausbaufähig. Deshalb sollen jetzt neue Seiten entstehen. Das Ziel ist vor allem mehr Bürgernähe und Transparenz. Initiiert hatte das Vorhaben die Gemeinde Bad Wiessee. An der konkreten Umsetzung waren in den letzten sechs Monaten allerdings die EDV-Beauftragten von Wiessee und Rottach gemeinsam.

Die beauftragte Firma hat sich auf IT-Dienstleistungen für Kommunen spezialisiert und besteht aus ehemaligen Verwaltungsmitarbeitern.

Internetseite mit mehr Bürgernähe

Neben einer Grundseite, die für jede Gemeinde einen Kostenaufwand von rund 4.270 Euro bedeutet, gibt es sogenannte Zusatzmodule die jede Gemeinde extra buchen kann. Darunter fallen dann Dinge wie Unterlagen, die die Gemeinderäte in den Sitzungen bekommen. „Es geht schließlich darum, dass die Bürger mehr Vertrauen bekommen“, erklärte der Rottacher Gemeinderat Hermann Ulbricht schon im Januar. Auch ein Ratsinformationssystem soll es zukünftig für alle Talgemeinden geben.

Zudem können Bürgerumfragen oder Handy-Apps zum Einsatz kommen. Die Möglichkeiten seien laut Wiesseer Geschäftsleiter Michael Hermann schier unendlich. Vorerst haben aber alle Gemeinden erst einmal das Standardmodell gebucht. „Wir wollen es eigentlich alle möglichst gleich halten“, so der EDV-Beauftragter der Gemeinde Bad Wiessee.

Ebenso wie in Kreuth oder Rottach-Egern sollen auf der Seite zukünftig Termine für die nächsten Gemeinderatssitzung oder die öffentlichen Sitzungsprotokolle zum Download zur Verfügung gestellt werden. Außerdem kann man sich über die verschiedenen Gremien, den Gemeinderat und alle anderen Ausschüsse informieren. Für Ulbricht allerdings kann das nur ein erster Schritt sein, wie er im Rahmen des Rottacher Bürgermeisterwahlkampfs erklärte:

Ich würde auch die Unterlagen zur Verfügung stellen, die wir Gemeinderäte vor den jeweiligen Sitzungen erhalten. Es geht schließlich darum, dass die Bürger mehr Vertrauen bekommen.

Seiten gehen voraussichtlich im August online

Aktuell werden die Seiten noch bestückt. „Wir werden jetzt erst einmal die Wiesseer Seite komplett fertig machen“, erklärt Färber weiter. Dann werden Korrekturen vorgenommen und alle anderen Seiten fertiggestellt. Bevor die Seiten dann im August endgültig online gehen, werden die Mitarbeiter eingewiesen und geschult. „Das ist wie ein Redaktionssystem.“

Ob die Gemeinden Zusatzmodule wollen, kann auch später noch entschieden werden. Auch der Bürgerservice und die Bürgerbeteiligung werden im Nachgang eingefügt. Im Fokus steht vorerst die bloße Webseite mit der neuen Optik.


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