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Kripo ermittelt zwei Tatverdächtige

Überfall auf Gmunder Bank aufgeklärt

Von Rose Beyer

Ergänzung vom 11. Juni / 9:41 Uhr
Der versuchte Banküberfall auf die Raiffeisenbank Gmund, der sich am 07. September 2012 ereignet hat, ist aufgeklärt. Die Kripo konnte die Tat zwei Männern zuordnen, die wegen verschiedener Raubdelikte in U-Haft sitzen.

Die Tatverdächtigen, zwei Deutsche im Alter von 43 und 50 Jahren aus den Landkreisen Passau und Ingolstadt, waren bereits fünf Tage nach dem Überfall verhaftet worden. Doch erst jetzt wurden sie überführt.

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Vor allem die Ermittlungsarbeit der Kripo Miesbach hat laut Meldung der Polizei am Ende den Ausschlag gegeben. Unter anderem wurden die Täter von einer Zeugin im Rahmen einer Wahllichtbildvorlage erkannt. Mittlerweile werden die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft in Landshut geleitet. Das Verfahren soll demnächst abgeschlossen sein und wird voraussichtlich am Landgericht in Landshut zur Anklage gebracht.

Ursprünglicher Artikel vom 15. Mai:
Die Polizei ist im Fall des versuchten Banküberfalls auf die Gmunder Filiale der Raiffeisenbank im vergangenen September einen Schritt weitergekommen. Zwar ist der Fall noch nicht endgültig aufgeklärt. Jedoch vermuten die Ermittler einen Bezug zu anderen Raubüberfällen in Oberbayern.

Die Indizien würden derzeit darauf hindeuten, dass es sich bei den Tätern um zwei Männern handelt, die sich ebenfalls seit September vergangenen Jahres in Untersuchungshaft befinden.

Am 7. September war es in der Gmunder Raiffeisenbank zu einem Einbruch mit versuchtem Raubüberfall gekommen. Nach den Erkenntnissen waren zwei damals unbekannte Täter in die Bank eingestiegen. Bei ihren Bemühungen kamen sie allerdings nicht weit. Josef Paul, Vorstand der Gmunder Raiffeisenbank erklärte kurz nach dem Überfall: “Bis jetzt gehen wir davon aus, dass nichts geklaut wurde”.

Die sofort eingeleitete Großfahndung der Kriminalpolizei Miesbach hatte jedoch keinen Erfolg. Die beiden Männer blieben trotz verschwunden. Im Dezember hatten die ermittelnden Beamten dann einen Bezug des Gmunder Banküberfalls zu fünf anderen Raubzügen des Duos hergestellt. Der Fall wurde im Fernsehen bei “Aktenzeichen XY” der Öffentlichkeit präsentiert.

Und nun, gut acht Monate später, gibt es konkrete Hinweise auf die Täter. „Wir haben Beweise und Spurenauswertungen“, bestätigte Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd. Damit wären gleich mehrere Raubzüge auf einen Schlag aufgeklärt.

Anklage steht bevor

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 43 und 50 Jahren aus den Landkreisen Passau und Ingolstadt. Das Duo wurde am 12. September vergangenen Jahres, und damit nur fünf Tage nach ihrem versuchten Raub in Gmund, in Pfarrkirchen nach einem Banküberfall in Schärding (Österreich) festgenommen. Die beiden Männer befinden sich seither in Untersuchungshaft und haben zwischenzeitlich die Beteiligung an weiteren Raubüberfälle eingeräumt.

Im südlichen Oberbayern und München war es in den Jahren 2011 und 2012 zu insgesamt vier Banküberfällen – darunter auch der in Gmund – gekommen, die laut Polizei in engem Zusammenhang zueinander stehen dürften. Die Ermittlungen gegen die zwei Männer werden von der Staatsanwaltschaft in Landshut geleitet. Das Ermittlungsverfahren soll demnächst abgeschlossen und voraussichtlich im Sommer wird am Landgericht in Landshut der Fall zur Anklage gebracht. Spätestens dann dürften weitere Details zum Gmunder Vorfall ans Tageslicht kommen.

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