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Brückenbau: Otterfing geht Hinweis aus dem Landratsamt nach

Erneut kontaminiertes Material verbaut?

Von Petra Dietzel

Hin und Her beim Brückenbau in Otterfing. Erst Dienstag hieß es aus der Gemeinde, dass der Eröffnungstermin am 5. September eingehalten werden kann. Doch schon heute ist das wieder Geschichte. Die schlechte Witterung und neue Bedenken zu dem kontaminiertem Material verzögern die Arbeiten.

Mehrere Wochen wurde das angeblich kontaminierte Material durch Planen abgedeckt
Wurde kontaminiertes Material wieder in der Brücke verbaut?

Die Geschichte scheint für Otterfing keine Ende zu nehmen. Nachdem man geglaubt hatte den Brückenbau am Bahnhof nun endlich zu einem Abschluss bringen zu können, gibt es nun weitere Verzögerungen.

So waren die Arbeiten erst in den vergangenen Monaten dadurch beeinträchtigt worden, dass in dem Aushub der Baustelle kontaminiertes Material nachgewiesen wurde. Dadurch wären die Kosten für Otterfing erheblich in die Höhe geschnellt. Ein zweites Gutachten der Gemeinde sorgte dann aber für Entwarnung. Offenbar war nur ein kleiner Teil der Erde belastet.

Unbelastetes Material eingearbeitet

Unter Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt hatte man daraufhin das unbelastete Material wieder eingearbeitet. Nächste Woche Freitag sollte dann zeitgleich mit dem Otterfinger Dorffest der Eröffnungstermin stattfinden.

Doch wie Otterfings Bürgermeister Jakob Eglseder heute bestätigt, werden sich die Bauarbeiten an den beiden Bahnbrücken um zwei Wochen verschieben. Damit ist der ursprünglich angedachte Eröffnungstermin nicht mehr zu halten.

Dabei hatte die Gemeinde erst am Dienstag zur offiziellen Eröffnung am 5. September geladen. Eglseder erklärt das wie folgt: „Die neuen Entwicklungen sind erst Mittwoch abend bekannt geworden.“

Landratsamt bekam Hinweis

Grund für die Verzögerung sind zum einen die schlechten Witterungsverhältnisse der vergangenen Tage. Dadurch konnten die Sperrschichten aus Beton nicht rechtzeitig aufgetragen werden. Denn diese müssen für längere Zeit aushärten können.

Andererseits gibt es erneut Ärger mit dem kontaminierten Material. So war vor kurzem im Landratsamt eine Hinweis eingegangen, dass die zuständige Firma im Zuge der Arbeiten wohl auch belastetes Material wieder in die Brücke eingearbeitet hatte. Eigentlich kann Eglseder sich das nicht vorstellen. Um sicher zu gehen, soll dies aber nun noch einmal gesondert überprüft werden, lässt Eglseder heute wissen.

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