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Polizei sieht Zusammenhang zum Fall von vergangener Woche

Erneut totes Lamm auf Haushamer Alm

Von Nina Häußinger

Vor gut einer Woche schockierte ein enthauptetes Lamm auf der Haushamer Alm das Tegernseer Tal. Jetzt gibt es einen zweiten Fall. Wieder wurde ein totes Lamm an selber Stelle gefunden.

Die Beamten vermuten einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen und kommen zu einem erstaunlichen Ergebnis.

Wieder wurde ein verstümmeltes Lamm Nahe der Haushamer Alm gefunden.
Wieder wurde ein verstümmeltes Lamm nahe der Haushamer Alm gefunden. Archivbild

Bereits am Montag fand der Besitzer der Schafherde erneut ein totes Lamm an derselben Weide nahe der Haushamer Alm auf. Dem Tier fehlten ein Auge und die Zunge, außerdem war es am Hals verletzt. Wieder vermuteten die Beamten zunächst eine Person hinter der Tat. Untersuchungen durch einen Jagdsachbearbeiter ergaben jedoch etwas anderes.

Beide Lämmer nicht durch Person getötet

„Die Spurenlage in diesem Fall ergab nach Augenscheinnahme durch den hiesigen Jagdsachbearbeiter eindeutig, dass das Lamm von einem Tier, möglicherweise einem Fuchs, Hund oder Rabenvogel, angefressen wurde“, teilt die Polizei mit. Ein Sachverständiger vom Landesamt für Umwelt bestätigt diese Einschätzung.

Und auch im ersten Fall vom 25. August gehen die Ermittler inzwischen nicht mehr davon aus, dass der Kopf von einem Menschen abgetrennt wurde. „Abschließend ergaben die Ermittlungen, dass eine Tötung der beiden Lämmer durch eine Person ausgeschlossen ist. Eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz liegt somit nicht vor“, heißt es in der Meldung der Polizei weiter. Die Beamten sind der Ansicht, dass beide Tiere krank waren, verendeten und nach dem Tod durch andere Tiere angefressen wurden.

Dieser Befund kommt durchaus überraschend. Polizeihauptkommissarin Katharina Schreibe hatte vergangene Woche auf Nachfrage der TS noch erklärt: So wie das Tier vorgefunden wurde, könne man jedenfalls davon ausgehen, dass eine Person die Tat begangen habe und kein anderes Tier. Nun scheinen Experten diese Ansicht widerlegt zu haben.

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