Erst Unfallopfer, dann selbst Tatverdächtiger

von Katrin Hofstetter

In der Nacht von Juli auf August war auf der A8 einiges los. Bei Weyarn platzte plötzlich ein LKW-Reifen und beschädigte ein anderes Auto so stark, dass der Wagen nicht mehr fahrtauglich war. Dabei wurde der Fahrer relativ schnell vom Unfall’opfer’ zum Tatverdächtigen.

Am Donnerstag, den 01.08., fuhr ein türkischer LKW-Fahrer gegen Mitternacht auf der A 8 im Gemeindebereich Weyarn Richtung München. Während der Fahrt platzte plötzlich einer der LKW-Reifen, was zur Folge hatte, dass die komplette Karkasse von der Felge gezogen und anschließend auf den rechten Fahrstreifen geschleudert wurde.

Ein auf der Spur nachfolgender PKW-Fahrer aus Slowenien fuhr mit seinem BMW über die Reifenteile, wodurch sein Auto so stark beschädigt wurde, dass er seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. So musste auch hier erstmal ein Unfall aufgenommen werden. Hierbei stellten die Beamten der Autobahnpolizei Holzkirchen leichten Alkoholgeruch bei dem Autofahrer fest. Ein Alkotest ergab einen Wert von über 0,5 Promille, weshalb bei ihm eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Doppelt Pech beim slowenischen BMW-Fahrer

Während der LKW-Fahrer nach einem Reifenwechsel seine Fahrt fortsetzen konnte, musste der BMW-Fahrer sich um eine andere Beförderungsmöglichkeit kümmern. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

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