Erster Verhandlungstag über angeblichen Amoklauf in Agatharied

Von Redaktion

58-jähriger Tegernseer wegen angeblichem Amoklauf vor Gericht

Weil wir selbst zu wenige Redakteure sind, um uns den Prozess persönlich anzuschauen, können wir leider nur Informationen weitergeben, die seit ca. einer Stunde im Internet zu fnden sind. Da es sich um einen recht spektakulären Fall handelt, berichtet aber sogar die Nachrichtenagentur dapd über den Fall und Info ist gut und verlässlich zu bekommen.

Um das geht es also: Ein Tegernseer steht seit heute morgen in München vor Gericht. Ihm wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, mit der Absicht „möglichst viele Ärzte und Pflegekräfte des Krankenhauses zu töten“ am 11. März in das Krankenhaus Agatharied gegangen zu sein. Bewaffnet war der 58-jährige damals mit einer Doppellaufflinte und ausreichend Munition. Als Grund wird vermutet, dass er seine verstorbene Mutter rächen wollte. Diese war kurz zuvor in Agatharied verstorben. Der Angeklagten machte dafür die behandelnden Ärzte verantwortlich.

Über seinen Anwalt ließ er heute, am ersten Prozesstag, allerdings mitteilen, dass es sich dabei nicht um einen Mordversuch handelte. Allerdings wollte er sich auch heute nicht weiter zur Tatnacht äußern. Bei der ersten Polizeilichen Vernehmung konnte der Angeklagte im März nicht klar darlegen, warum er bewaffnet in das Krankenhaus gegangen war. Auch damals hat er allerdings schon beteuert, dass er niemandem etwas tun wollte.

Zur Tatzeit stand der 58-jährige Tegernseer unter des Heroin-Ersatzstoffes Methadon. Laut eigener Aussage nimmt er das Mittel seit 14 Jahren täglich. Davor war er lange Jahre Drogenabhängig. Seine Mutter hat er über viele Jahre zuhause gepflegt.

Der Prozess vor dem Münchner Landgericht wird am kommenden Donnerstag fortgesetzt.

Mehr Info gibt es bei AD HOC NEWS.de (Mit Material von dapd)


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