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Arbeitskreis Mobilität und Ortsentwicklung startet durch

Experten sollen Verkehrschaos richten

Von Cornelia Schramm

Der Arbeitskreis „Mobilität und Ortsentwicklung“ will die Schwachstellen der Verkehrssituation in Holzkirchen finden und verbessern. Die Planungen seitens der Marktgemeinde befinden sich in den letzten Zügen – jetzt sollen offiziell drei Verkehrsexperten beauftragt werden. Damit es in Holzkirchen bald wieder rund läuft.

Könnten die Verkehrsexperten Hartpenning vom allseits befürchteten "Vekehrstot" bewahren?
Könnten die Verkehrsexperten Hartpenning vom allseits befürchteten „Vekehrstot“ bewahren?

Während die verschiedenen Fraktionen nach und nach den Gemeinderat zur Stellungnahme um die geplante Südumgehung auffordern, nimmt ein Projekt im Holzkirchner Rathaus selbst an Fahrt auf. Der Arbeitskreis „Mobilität und Ortsentwicklung“ will zukünftig mit drei Verkehrsexperten zusammenarbeiten. In den kommenden zwei Wochen wird das Vorgehen und die zeitliche Struktur für die Kooperation festgelegt.

Offiziell will die Marktgemeinde Holzkirchen in den kommenden Wochen einen Moderations-, einen Verkehrs- und einen Ortsentwicklungsexperten beauftragen. Sie sollen die Schwachstellen der Verkehrssituation in sämtlichen Ortsteilen aufdecken und geeignete Gegenmaßnahmen entwickeln. „Alle Verkehrsarten – vom KFZ-Verkehr bis hin zu Fußgängern und Radfahrern – werden betrachtet und ausführlich analysiert“, erklärt Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU).

Bürgerbeteiligung als Schlüssel zum Erfolg

Alle Verkehrsteilnehmer in gleicher Weise berücksichtigen und eventuelle Nutzungskonflikte lösen, so zwei Ziele des angedachten Mobilitätskonzepts. Zudem sieht die Marktgemeinde laut Pressemitteilung Bürgerbeteiligung als „sehr wichtigen Baustein“. Über die rege Beteiligung der Bürger zum Thema Verkehr freut man sich im Rathaus, denn ihre Meinungen, Einschätzungen und „Vor-Ort-Erfahrungen“ wären ein „wesentlicher Stützpfeiler für die Arbeit der Experten“.

Laut Pressemittelung soll das „integrierte Mobilitätskonzept“ noch im April starten. Die bereits aktiven Bürgerinitiativen sind dazu eingeladen, den Verkehrsexperten ihre Recherchen und Erkenntnisse vorzustellen. „Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse werden anschließend in die Analysen der Experten einfließen“, erläutert von Löwis den Ablauf.

Die Experten sollen außerdem aussagekräftige Zahlen zum Fußgänger- und Fahrradverkehr ermitteln. Die Analysephase ist auf ein halbes Jahr angesetzt. Bis das Konzept fertig ausgearbeitet ist, wird jedoch mindestens ein Jahr vergangen sein. Neben der Verkehrsberuhigung soll das Mobilitätskonzept auch städteplanerische Aspekte, wie innerörtliche Verdichtung oder die Gestaltung öffentlicher Plätze beinhalten.

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