Bergwacht muss mit dem Heli kommen

Familie am Risserkogel im Schnee gefangen

Von Redaktion

Am Mittwochabend musste die Rottacher Bergwacht am Risserkogel helfen. Eine Familie drohte im Schnee abzurutschen.

Auf dem Risserkogel liegt immer noch Schnee – hier eine Aufnahme aus dem Februar 2020 / Quelle: Maike Walbroe

Am Mittwoch den 20.04.2022 gegen 17:30 Uhr wurde die Bergwacht Rottach-Egern zu einer verstiegenen Familie auf der Nord-Ostseite des Risserkogels alarmiert. Die Bergwacht Rottach berichtet dazu:

Einem Vater war mit seinen beiden Söhnen zwischen 13 und 15 Jahre alt beim Abstieg nicht mehr möglich durch die Schneemassen ins Tal abzusteigen. Nach mehreren Versuchen und beinahe Abrutschen alarmierte dieser die Rettungskräfte.

Weil die drei drohten abzustürzen, bestellte die Einsatzleiterin einen Hubschrauber. Nach Rücksprache mit der Leitstelle und der Fliegerstaffel der Bayerischen Polizei wurde den Rottacher Rettern der Polizeihubschrauber Edelweiß 1 zur Verfügung gestellt.
Umgehend machten sich zwei Flugretter bereit, um die Familie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. In insgesamt drei Anflügen wurden die drei Wanderer unverletzt gerettet.

Waldbrand am Hirschberg?

Noch während des Einsatzes wurde die Einsatzleiterin über einen vermeintlichen Waldbrand informiert im Bereich Hirschberg Richtung Söllbachtal.

Eine besorgte Bürgerin hat gemeldet, dass eine Rauchsäule über diesem Bereich zu sehen ist. Nachdem die Menschenrettung erfolgreich beendet war, überprüfte der Hubschrauber vor seinem Abflug nochmals den Bereich, konnte jedoch kein Feuer entdecken. Gegen 19:00 Uhr war der Einsatz beendet. Insgesamt waren fünf Retter/Innen im Einsatz


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