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Anwohner kritisieren Parksituation bei Egerner Höfen

Aribostraße ein Sicherheitsrisiko?

Von Rose Beyer

Bereits im vergangenen Jahr gab es Ärger um die Parksituation in der Aribostraße auf Höhe der Egerner Höfe. „Mittlerweile entstehen dort gefährliche Situationen“, berichten uns Leser. Anwohner und Hotel schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Doch die Polizei kündigt Hilfe an.

Das Parkverbot vor den Egerner Höfen zieht sich über drei Fahrzeuglängen
Das Parkverbot vor den Egerner Höfen zieht sich über drei Fahrzeuglängen.

Weil durch parkende Autos der Gehweg versperrt sei, müssten Kinder in der Aribostraße auf die Straße ausweichen, schreibt uns ein besorgter Bürger. Diese könnten dabei von Autos erfasst werden, glaubt er. Daher forderte er die Verantwortlichen auf, sich um die Situation zu kümmern.

Bereits im vergangenen Jahr gab es im Juni und Oktober Kritik von Anwohnern: In der Aribostraße parkten die Autos kreuz und quer, hieß es. Immer wieder behinderten parkende Autos die Aribostraße. Trotz des eingeschränkten Halteverbots. Die Behörden kündigten damals an, sich der Sache anzunehmen.

Seit Anwohnerkritik wird kontrolliert

Laut Verkehrsreferent Michael Diegner werden seitdem regelmäßig Kontrollen durchgeführt. Zwei- bis dreimal pro Woche würden dort Kontrolleure von der Gemeinde vorbeigeschickt, die bei Bedarf Strafzettel verteilten. „Wir versuchen alles, was in unserer Macht steht.“

Das Problem sei laut Diegner, dass die Veranstaltungen in den Egerner Höfen meist abends stattfänden und die Gemeinde dann keine Kontrolleure zur Verfügung habe. Während sich Angestellte des Hotels wohl an das Parkverbot halten, tun dies die Gäste, die zu den Veranstaltungen kommen, wohl nicht. „Man kommt dann gar nicht mehr durch“, kritisiert der Anwohner.

Hotel verweist auf die Anwohner

Anders sieht man das in den Egerner Höfen. Aus der Sicht von Hoteldirektor Maximilian Manzenrieder hat sich die Parksituation in letzter Zeit erheblich verbessert. Gäste werden generell auf die Parkmöglichkeiten auf dem Parkdeck sowie in der Tiefgarage hingewiesen:


Wir verfügen auf allen Parkmöglichkeiten unserer Häuser über rund 60 Parkplätze mehr als die Anzahl unserer Hotelzimmer.

Jedoch sei es in letzter Zeit aufgefallen, dass immer wieder auch Anwohner die Aribostraße im Hotelbereich zum Parken nutzten. Und zwar über mehrere Tage, wie der Direktor erklärt. Dies behindere Mitarbeiter und Gäste des Hotels.

Polizei stellt Hilfe in Aussicht

Wolfgang Strobl, Verkehrsexperte bei der Polizei Bad Wiessee, ist das Aufflammen der Situation neu. „Uns hat keiner angerufen“, so Strobl zur TS-Redaktion. Im vergangenen Jahr, als sich die Beschwerden der Anwohner häuften, habe man das Halteverbot vom Eingang der Egerner Höfe bis zur Hütte näher in Augenschein genommen.

Zwar fahre man auch jetzt ab und zu dort Streife, aber gezielt fahre man dort nicht vorbei. Grundsätzlich handle es sich bei der Stelle nicht um ein Sicherheitsrisiko, da die verkehrsberuhigte Stelle kein Gefährdungspotenzial darstelle, meint Strobl.

Nur der kurzfristige Lieferverkehr werde toleriert. Stünden die Fahrzeuge längere Zeit an dieser Stelle, handle es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Die Polizei sieht sich bei Parkverboten wie diesen grundsätzlich zuständig. Und stellt Hilfe in Aussicht. Aber nur, wenn sich Anwohner aktiv darum bemühen: „Wenn der Druck von den Anwohnern wächst, würden wir die Kontrollen wieder verstärken.“


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