Ford Ranger am Abhang

von Cornelia Schramm

Normal läuft der Weg eines Gmunders zur Arbeit anders ab: sein Ford Ranger ist jetzt Schrott, er kam ins Krankenhaus. Dabei weiß der Ursprung allen Übels womöglich noch gar nichts von dem Debakel.

Heute Morgen gegen sieben Uhr war ein 42-jähriger Gmunder gerade auf der Schlierseerstraße von Gmund in Richtung Ostin unterwegs, als ihm ein dunkler Kombi die Vorfahrt nahm. Auf Höhe des Osterbergs kreuzte dieser einfach die Fahrbahn und bog dann links – offenbar völlig unbehelligt vom Gegenverkehr – in die Staatsstraße ab.

Der Gmunder konnte nur noch durch ein Ausweichmanöver den Zusammenstoß seines Ford Rangers mit dem entgegenkommenden Kombi verhindern. Wie der 42-Jährige den Beamten der Polizei Bad Wiessee mitteilte, geriet er zunächst rechts ins Bankett, wodurch sein Wagen außer Kontrolle geriet. Nachdem er einige Meter weiter eine Nebenstraße gekreuzt hatte, kam erst in einem fünf Meter tiefen Abhang zum Stehen.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Ob der Fahrer des dunklen Kombi überhaupt etwas von dem Unfall, den er heute Morgen verursacht hat, mitbekommen hat, sei laut der Polizei „nicht gesichert“. Während bei dem schweren Aufprall die Fahrzeugfront des Ford Ranger eingedrückt wurde, musste der Gmunder leicht verletzt zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus nach Agatharied gebracht werden.

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Die Flucht des Unfallverursachers kommt dem Gmunder zudem teuer zu stehen: die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden am Ford Ranger auf rund 5.000 Euro. Die Polizei Bad Wiessee bittet deshalb um Hinweise aus der Bevölkerung.

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