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Tegernsee-Bahn: Ex-BOB-Chef tritt Posten als Geschäftsführer an

Schritt für Schritt zu mehr Kundennähe

Von Nicole Posztos

Am 1. Mai hat Heino Seeger die Geschäftsleitung der Tegernsee-Bahn übernommen. Die Hauptaufgabe des früheren BOB-Chefs wird es sein, sich um das 12,4 Kilometer lange Schienennetz zwischen Tegernsee und Schaftlach zu kümmern und die Einrichtungen auf Vordermann zu bringen.

Heute gab es nun die erste Gesellschafterversammlung der Eigentümer mit dem neuen Geschäftsführer, bei der einige wichtige Entscheidungen getroffen wurden. Unter anderem soll das Umfeld der beiden Bahnhöfe in Gmund und Tegernsee deutlich attraktiver werden.

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Von links nach rechts: Martin Pemler (Leiter der Verwaltung des Landratsamtes Miesbach), Heino Seeger (Geschäftsführer Tegernsee-Bahn), Peter Janssen (Bürgermeister Tegernsee) und Georg von Preysing (Bürgermeister Gmund)
Von links nach rechts: Martin Pemler (Leiter der Verwaltung des Landratsamtes Miesbach), Heino Seeger (Geschäftsführer Tegernsee-Bahn), Peter Janssen (Bürgermeister Tegernsee) und Georg von Preysing (Bürgermeister Gmund)

Das Ziel sei es, den Fahrgästen der Bayerischen Oberlandbahn mehr Komfort zu bieten. So werden beispielsweise beide Empfangsgebäude unter Berücksichtigung von Denkmalschutzauflagen renoviert. Dabei planen die Verantwortlichen in Gmund und Tegernsee bis zum kommenden Jahr unter anderem den Bau neuer Toilettenanlagen. Vor allem in Tegernsee ist der Zustand der Bahnhofstoiletten ein immer wiederkehrendes Ärgernis.

Zudem werden in Tegernsee die Bahnsteige erhöht, um einen verbesserten Ein- und Ausstieg in die Züge der BOB zu gewährleisten. Vor allem Rollstuhlfahrer könnten davon profitieren. Ferner soll es an den Bahnsteigen in naher Zukunft Fahrgastinformationssysteme geben. Gleichzeitig wird die neue Realschule in Finsterwald mit einem eigenen Haltepunkt an den Zugverkehr angebunden.

In der Hand der Gemeinden

„Wir wollen zum einen den ersten Eindruck der Reisenden bei ihrer Ankunft mit dem Zug optimieren und zum anderen den Aufenthalt an den Bahnhöfen attraktiver gestalten. Denn wer mit dem Zug anreist, wird als Erstes mit dem Bahnhof konfrontiert. Ist dieser ansprechend gestaltet, ist das ein großer Pluspunkt für die Gemeinde“, so Peter Janssen.

Sein Gmunder Kollege Georg von Preysing ergänzt: „Gerade hier im Tegernseer Tal, wo wir in hohem Maße vom Tourismus leben, ist es von immenser Bedeutung, den Empfang der Gäste positiv zu gestalten. Die Bahnhöfe sind ein wichtiges Aushängeschild.“

Ende 2012 hatten Gmund und Tegernsee sowie der Landkreis die Tegernsee-Bahn erworben. Und somit haben die Gemeinden nun den Vorteil eines „Heimspiels“, wie es Seeger ausdrückt. Die Bahnhöfe liegen in der Hand der beiden Tal-Kommunen. Damit könne man „viel schneller handeln, kurze Entscheidungswege nutzen und brauche nicht mit Dritten zu verhandeln“, so Heino Seeger.

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