Fünf Adlerführer mit neuen “Adleraugen”

von Sascha Salmen

Die fünf Wanderführer und Sparkassen-Chef Georg Bromme vor der neuen Steinadler-Infotafel an der Talstation
der Wallbergbahn. Von links: Georg Schindler, Hannes Bleier, Kurt Schäfer, Anton Wackersberger, Georg Bromme, Gustl Betzinger.

Das Angebot der Kreissparkasse für geführte Wanderungen in die Reviere der Steinadler am Wallberg und im Wiesseer Söllbachtal wird laut Sparkassen-Chef Georg Bromme immer besser angenommen. Etwa 700 Personen nahmen im letzten Jahr, trotz des einigermaßen verregneten Sommers an den geführten Wanderungen in alle vier Reviere im gesamten Landkreis teil. Über 90 % davon kamen von außerhalb des Landkreises.

Der Aspekt “Touristenattraktivität” ist nicht unwichtig, aber entscheidend ist es die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren. Vor zehn Jahren hat die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee das Projekt gestartet, um den Bestand dieser Greifvögel zu sichern und sie für die Menschen erlebbar zu machen nach dem Motto: „Nur was man kennt, das schützt man auch.“

Rund 1.100 Steinadler bevölkern den Bereich der Alpen, etwa 45 davon in Bayern. Sechs Paare leben im Mangfallgebirge des Landkreises. Der Schutz dieser sechs Paare soll mithilfe dieses Pilotprojektes gesichert werden, wie Georg Bromme erklärt: “Die Natur soll nicht vor den Menschen, sondern auch für den Menschen geschützt werden. Dies ist gerade auch in Bezug auf den Tourismus in dieser Region wichtig.“

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In diesem Jahr werden alleine im Tegernseer Tal 29 Wanderungen von Anfang Mai bis Anfang Oktober durchgeführt. Die genauen Termine kann man im folgenden PDF nachlesen.

Als große Neuerung haben die fünf Adlerführer heute eine neue Ausrüstung erhalten. Diese besteht u.a. aus einem Spektiv mit Stativ, das sie auf den Wanderungen für die Gäste mit sich führen und so den Teilnehmern einen noch besseren Eindruck der Adler und der Natur im Landkreis geben können.

„Wir möchten den Teilnehmern der Wanderungen hiermit einen noch besseren Sichtkontakt mit den Adlern und anderen Wildtieren ermöglichen und ihnen damit ein einzigartiges, quasi hautnahes Erlebnis mit der Natur bieten”

so Georg Bromme bei der Übergabe an der Wallbergbahn.

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