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Rottachs Bauamtsleiter Walter Hübsch feiert Dienstjubiläum

Fünfzig Jahre „für d’ Leit da“

Von Madeleine Wisserodt

In der Rottacher Gemeinderatssitzung stand am vergangenen Montagabend ein besonderes Dienstjubiläum auf der Tagesordnung. Bauamtsleiter Walter Hübsch verabschiedet sich zum Jahresende in den Ruhestand.

Bereits mit 14 begann er seine Lehre. Seit 50 Jahren steht der 64-Jährige in den Diensten der Gemeinde. Fünf Rottacher Bürgermeister kamen und gingen während dieser Zeit.

Für 50 Dienstjahre in der Gemeinde wurde Walter Hübsch (r.) am Montag von Bürgermeister Christian Köck geehrt.
Für 50 Dienstjahre in der Gemeinde wurde Walter Hübsch (r.) am Montag von Bürgermeister Christian Köck geehrt.

Heutzutage ist es kaum noch vorstellbar, dass jemand 50 Jahre lang beim selben Arbeitgeber in Lohn und Brot steht. Umso erfreulicher ist es, auf Menschen zu treffen, die genau das geschafft haben. Walter Hübsch ist so ein Mensch. Der Bauamtsleiter der Gemeinde Rottach-Egern feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Dienstjubiläum und wurde daher in der Gemeinderatssitzung am Montagabend von Bürgermeister Christian Köck geehrt.

Seit 1964 ist Hübsch bei der Gemeinde Rottach-Egern beschäftigt. Zuerst begann er als 14-Jähriger seine Ausbildung bei der Verwaltung. Im April 1967 kam er dann ins Bauamt, dessen Leitung er später übernahm und bis heute innehat. Allerdings geht diese Ära am 31.12.2014 zu Ende. Nach fünf Jahrzehnten Arbeit und insgesamt fünf Bürgermeistern. Dann geht Hübsch in den wohlverdienten Ruhestand und überlässt das Feld Christine Obermüller. Seine Nachfolgerin arbeitet er bereits seit einem halben Jahr intensiv in die Geschäfte ein.

„Mir san für d’ Leit da“

In der Gemeinderatssitzung überreichte Christian Köck dem Jubilar eine Urkunde und lobte Hübsch, er habe „sein Baureferat geprägt“ und stets Antworten auf Fragen gehabt oder gefunden: „Für mich als neuer Gemeinderat war er immer ein wertvoller Ratgeber. Das ist er nun auch für mich als neuer Bürgermeister.“

Dem Geehrten war der Trubel ein wenig unangenehm. Besonders vor dem Foto mit seinem Chef und der Urkunde hätte er sich gerne gedrückt. Einen Kommentar wollte er aber dennoch loswerden, ein Motto, das ihm in seinen Anfangsjahren eine Kollegin mit auf den Weg gegeben hatte: „Mir san für d’ Leit da, und ned die Leit für uns.“ Daran habe er sich in all den Jahren immer gehalten, so Hübsch, und sei damit gut gefahren.

Angesichts so vieler Jahre Erfahrung hofft Christian Köck, dass sein Bauamtsleiter ihm auch nach dessen Ausscheiden mit Rat und Tat bei den Amtsgeschäften zur Seite stehen wird. Um dies zu unterstreichen, übersetzte er, wie schon bei Altbürgermeister Franz Hafner, die Abkürzung „i. R.“ kurzerhand augenzwinkernd mit „in Reichweite“.

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