„Nici ist unser Freund“

Die gesamte Schule hat weder Aufwand noch Mühe gescheut, um ihrem krebskranken Klassenkameraden und Freund Nicolas Kutter zu helfen. Heute konnten sie ihm endlich den Scheck überreichen. Und dessen Höhe ist rekordverdächtig.

Nicolas (links) mit seinem Klassenkameraden bei der Scheckübergabe in der Aula des Tegernseer Gymnasiums.
Nicolas (li.) mit seinem Klassenkameraden bei der Scheckübergabe in der Aula des Tegernseer Gymnasiums.

Am Ende der Weihnachtsferien hatte sich der 15-jährige Nicolas mit einer E-Mail an seine Schule, das Tegernseer Gymnasium, gewandt und um Unterstützung gebeten. Seine Mitschüler haben nicht eine Sekunde lang gezögert und auf den unterschiedlichsten Wegen begonnen, Geld zu sammeln.

Mit Spendendosen sind sie durch die Nachbarschaft gezogen, haben ehemalige Schüler um Mithilfe gebeten, Kuchen verkauft und sogar Rundmails ins Ausland verschickt. Keine Möglichkeit wurde ausgelassen. Frau Heiß, Lehrerin der 10c und somit auch von Nicolas, war überwältigt von der Initiative ihrer Schüler und des gesamten Gymnasiums.

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Alle haben mitgeholfen, die gesamte Schule. Am ersten Schultag haben wir uns alle getroffen und uns war klar: Wir müssen was machen.

Und so begann das große Sammeln, bei dem letzten Endes ein unglaublicher Betrag zusammenkam. Heute Morgen konnten die Mitschüler und Freunde von Nicolas ihm dann den Scheck in Höhe von über 100.000 Euro überreichen.

Tal zeigt Hilfsbereitschaft

Auch die Unternehmen im Tegernseer Tal zeigten eine unglaubliche Spendenbereitschaft. Viele Organisationen und Vereine aus dem Tal, wie auch aus der Gemeinde Schliersee, spendeten für den Jungen.

So übergab der Club Tegernsee zum Beispiel 3.000 Euro an Nici. Auch Privatpersonen halfen der Familie mit Geldspenden oder übernahmen anderweitige Kosten, wie beispielsweise die Flugkosten nach Seattle. Überwältigt von der enormen Hilfsbereitschaft der Talbewohner zeigte sich auch die Mutter des krebskranken Jungen:

„Ich bin ganz positiv überrascht von dieser überwältigenden Aktion. Das sind sehr viele Lichtblicke, die uns Kraft geben und die uns nach vorne schauen lassen. Ich bin fest davon überzeugt, der Nicolas wird gesund!“ Mit so viel Optimismus treten Mutter und Sohn bald die große Reise in die USA an. Dort wird Nicolas den Kampf gegen den Krebs hoffentlich gewinnen können.

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