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Waldfestvereine sprechen sich ab

Erst Hirschbergler, dann Gebirgsschützen

Von Lydia Dartsch

Wenn die Hirschbergler ihr Waldfest verschieben, dann verschieben auch die Tegernseer Gebirgsschützen. Statt am kommenden Sonntag findet deren Fest also eine Woche später statt.

Die Hirschbergler sind dafür an diesem Sonntag dran. Wie Vorstandsmitglied Franz Zehendmeier jedoch erklärt, will er einen ganz besonderen „Kaschperl“ nicht dabei haben.

Der Tradition wegen kommen auch viele auswärtige Besucher. Foto: mein-tegernsee.de
Dieses Wochenende feiern die Hirschbergler, die Tegernseer Gebirgschützen sind am nächsten Wochenende dran. Foto: mein-tegernsee.de

Eigentlich hätte man erwarten können, dass die Gebirgsschützen am Wochenende in Zeitnot kommen: Neben dem Waldfest, das ursprünglich für Sonntag geplant war, stand für das Wochenende noch das 52. Kleinkaliberschießen in Miesbach an. „Wir hätten dann am Mittwoch schon vorschießen können“, sagt Florian Baier. Darüber habe man ein Abkommen mit den Miesbacher Gebirgsschützen.

Doch ein anderes Abkommen machte das Vorschießen gar nicht mehr nötig: Wenn die Hirschbergler ihr Waldfest verschieben müssen, dann verschieben auch die Gebirgsschützen, sagt Baier: „Viele unserer Vereinsmitglieder sind ja auch in deren Waldfest mit eingebunden. Das wäre dann nicht gegangen.“

Gegrillte Ochsenrippe und Laserschützen

Und so wird erst am übernächsten Sonntag gefeiert. Los geht es am 13. Juli um 10 Uhr mit der Feldmesse. Anschließend geht es aufs Waldfest mit den Rottacher Goaßlschnalzern und den Tegernseer Gebirgsschützen sowie den Alphornbläsern. Auf der Tanzbühne drehen und platteln unter anderem die Jungen Wallberger, die im Anschluss ein paar Runden in der Kindereisenbahn drehen oder ihre Treffsicherheit am Biathlon-Laser-Schießstand ausprobieren können.

Für die traditionelle Waldfestgemütlichkeit sorgt ein großes Kaffee- und Kuchenbuffet. Als besondere Leckerbissen werden Steckerlfisch und eine Ochsenhochrippe vom Grill angeboten.

Die Vorbereitungen für das Fest sind in vollem Gange, sagt Florian Baier. Nächste Woche werden die Buden und die Tanzbühne aufgebaut. Dann kann es losgehen. „Bleibt uns nur noch zu hoffen, dass es schönes Wetter gibt“, sagt er. Auch wenn für kommende Woche Regen angesagt ist, soll nach derzeitigen Prognosen pünktlich zum Wochenende die Sonne wieder scheinen: Derzeit sind milde 20 Grad angekündigt.

„Kaschperl“ Iarusso nicht erwünscht

Die Hirschbergler haben nicht dasselbe Glück mit dem Wetter. Schon letzte Woche machte den Hirschberglern der Regen einen Strich durch die Rechnung, weshalb sie ihr Waldfest um eine Woche auf diesen Sonntag, den 6. Juli, verschoben haben.

Für Sonntagabend sind nun wieder örtliche Gewitter vorausgesagt, aber zum jetzigen Zeitpunkt findet das Waldfest wie geplant statt, wie Vorstandsmitglied Franz Zehendmeier bestätigt. Doch wie er erklärt, sind nicht alle Leute bei den Hirschberglern erwünscht. Zumindest eine ganz bestimmte Person nicht:

Wenn wir jemanden nicht haben wollen, dann ist es dieser Kaschperl Iarusso. Sonst sind bei uns alle herzlich willkommen.

Zehendmeier freut sich schon auf kommenden Sonntag und auf viele Besucher, „vor allem auf de Hoibe Bier und a paar Weißwürscht beim Frühschoppen.“ Beginn ist bei den Hirschberglern bereits um 10 Uhr an der Wallbergstraße.

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