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Gemeinderat Gmund beschließt neues Urnenkonzept für den Bergfriedhof

Von Redaktion

Ein beispielhaftes Urnenfeld.

Ein neues Urnenkonzept für den Bergfriedhof!? Was das ist wussten wir bis zur letzten Gemeinderatssitzung ebenfalls noch nicht. Zumindest nicht genau. Aber der Bürgermeister hat die Anwesenden aufgeklärt und über den aktuellen Stand informiert. Dazu hatte er sich kompetente Unterstützung geholt. Der ansässige Steinmetz Wolfram Felder erläuterte das Gesamtkonzept und beantwortete alle Fragen.

Die Herausforderung ist, dass es scheinbar immer mehr Menschen gibt, die eine Ruhestätte haben möchten, die nicht so pflegeintensiv ist wie ein „normales“ Grab. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Nur lassen sich mit dieser Tendenz die derzeit bestehenden Urnenwände auf dem Bergfriedhof nicht beliebig erweitern. Es kann sich jeder vorstellen, dass da irgendwann die Kapazitäten ausgehen.

Das vorgestellte Urnenkonzept sieht jetzt eine Alternative zu diesen Urnenwänden vor. Und zwar durch sogenannte Urnengräber. In diesen wird dann wie der Name schon sagt die Urne im Erdreich versenkt. Die genaue Gestaltung sieht vor Urnenfelder mit einer Kapazität von jeweils 10 Urnensteinen anzulegen. Damit es so Steinmetz Felder „nicht aussieht wie auf einem Soldatenfriedhof“ hat der Gemeinderat fünf unterschiedliche Steine mit einer Grundfläche von 30 mal 30 Zentimetern ausgewählt. Diese werden dann in den jeweiligen Urnenfeldern verwendet und „lockern das ganze etwas auf“. Zwischen den Urnen soll zudem Erdreich angelegt werden, welches von der Gemeinde bepflanzt und gepflegt wird.

Gezahlt wird nur für die Nutzungszeit von 15 Jahren. Somit fällt der Stein nach Ablauf der Zeit an die Gemeinde zurück – falls er nicht final erworben wird.

Das Entscheidende ist so Bürgermeister von Preysing, dass „die Besitzer oder Nutzer dieses Grabes davon ausgehen können, dass Sie nichts mehr machen müssen. Denn in der Grabgebühr, die die Gemeinde verlangt, ist alles drin. Gravur, Pflege des Grabes und die Nutzung des Steins“ Danach so von Preysing „kann man den Stein abschleifen und wieder verwenden.“

Der Preis für die Nutzer soll erst zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden. Das grundlegende Konzept für das Urnenfeld mit 10 Gräbern wurde aber so, wie von Preysing eingebracht, durchgewunken. Einstimmiger Beschluß. Und weiter geht`s ohne Ausschreibung. Steinmetz Felder wird sich freuen.


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