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Millionen-Investitionen haben sich offensichtlich gelohnt

Geothermie-Projekt erfolgreich

Von Laura Lorefice

Auf diese Nachricht hat Holzkirchen seit Monaten gewartet: Die erste Geothermie-Bohrung in Holzkirchen ist erfolgreich. Albert Götz, Geschäftsführer der Geothermie GmbH bestätigt: „Wir sind fündig“. Schon bald sollen die nächsten Bohrungen folgen.

"Wir sind fündig" - Geothermie-Projekt hat sich gelohnt!
„Wir sind fündig“ – Geothermie-Projekt hat sich gelohnt.

Es blieb bis zum Schluss spannend. Die Verantwortlichen bestätigten immer wieder, dass man erst das Ende der ersten Bohrung abwarten müsse, um sagen zu können, ob das Geothermie-Projekt erfolgreich ist oder nicht. Heute dann die frohe Botschaft. Wie Alber Götz gegenüber dem Merkur erklärt, sei man „fündig“ geworden.

Auch Bürgermeister Olaf von Löwis war sehr angespannt, ob sich das Millionenprojekt gelohnt hat. Immer wieder sei ihm das gescheiterte Geothermie-Projekt in Gelting durch den Hinterkopf gegeistert, bei dem man nicht die erhoffte Menge an heißem Wasser gefunden hat. Umso erfreulicher also, das es in der Marktgemeinde funktioniert hat.

Erleichterung bei Gemeinde und Gemeindewerke

„Das ist eine sehr positive Botschaft“, lässt sich von Löwis zitieren. Immerhin handle es sich um das größte und teuerste Projekt, das Holzkirchen je hatte. Die Temperatur des Thermalwassers beträgt laut Götz über 140 Grad, die Schüttungsrate mehr als 60 Liter pro Sekunde. „Beides liegt im Soll“. Schon in zwei Wochen soll die zweite Bohrung erfolgen. Dann werde man den Bohrturm um 7,50 Metern versetzen. Das erste Loch werde dann mit einem Stahldeckel verschlossen.

In der Zwischenzeit leiten die Gemeindewerke die Daten an die Geldgeber weiter. Bei erfolgreicher erster Bohrung wird die weitere Finanzierung über ein Darlehen gestemmt – so der Plan. Ein Bankenkonsortium ist bereit, 28,6 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. „Das sollte dann zügig vonstatten gehen“, meint Götz. Die Gemeinde steckte bekanntlich rund 10,7 Millionen Euro in das Projekt. „Es ist spitze, dass wir das Geld nicht umsonst ausgegeben haben“, freut sich von Löwis.

Geht alles gut, dürfte man bei der zweiten Bohrung laut Götz voraussichtlich im September fündig werden.. Dann müsse entschieden werden, aus welchem Bohrloch das Wasser später gefördert wird, und in welches die abgekühlte Flüssigkeit wieder nach unten geschickt wird.

Hier noch ein Video von den jüngsten Dampfschwaden am Bohrplatz:

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