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Waakirchen und Talgemeinden starten Glasfaser-Internet

Glasfaser für High-Speed-Netz im Tal

Von Maximilian Kranl

Darauf haben ISDN-gefrustete Internetnutzer lange gewartet: Höhere Übertragungsraten durch Glasfaserkabel versorgen seit Anfang April den Großteil der Haushalte in Waakirchen und im Tegernseer Tal.

Zumindest solange man seinen Anschluss bei Kabel-Deutschland bucht. Der Anbieter ist eine langfristige Kooperation mit dem E-Werk Tegernsee als Netzbetreiber eingegangen.

Den Startschuss
Den Startschuss zum schnellen Netz gab es heute Mittag.

Auf einer Presseveranstaltung im Waakirchner Rathaus stellten Vertreter des Kabelnetz-Betreibers gemeinsam mit Bürgermeister Sepp Hartl und E-Werk-Chef Dr. Norbert Kruschwitz die neue Technologie vor. 36.000 Haushalte im Landkreis, in Waakirchen sowie in den Talgemeinden können jetzt auf das schnelle Internet zugreifen.

„Ich freue mich sehr, dass wir in Waakirchen 2.200 Haushalte versorgen können. Das heißt: Bei uns sind jetzt 80 Prozent verkabelt. Endlich wird das Tal mal über uns versorgt – und nicht umgekehrt“, so Bürgermeister Hartl. Damit spielt er auf die Glasfaserleitung an, die von Schaftlach über Waakirchen ins Tal verläuft.

Die Übertragungsraten haben sich durch das Glasfaserkabel deutlich verbessert. 100 Mbit beim Empfang und 6 Mbit beim Hochladen sind um einiges mehr, als die bestehenden Telefonleitungen bieten können. „Wir haben es so ausgelegt, dass wir in Zukunft sogar einfach auf 400 Mbit hochschalten können“, erklärt Volker Schmitt von Kabel Deutschland.

Kooperationen zwischen E-Werk und Kabel-Anbieter

Wie berichtet, kooperiert der zu Vodafone gehörende Kabel-Konzern inzwischen mit dem E-Werk Tegernsee und kann somit das Netzwerk zur Signalübertragung nutzen. E-Werk-Chef Kruschwitz zeigte sich zufrieden mit der Zusammenarbeit: „Wir sind sehr froh, einen Partner gefunden zu haben, der das schnell umsetzen kann. Außerdem gibt es zu Kabel Deutschland sehr gute persönliche Verbindungen. Das macht die Sache leichter.“

Bürgermeister Hartl sieht auch den Standortvorteil durch das schnelle Internet für seine Gemeinde:

Das war immer ein Thema für uns und wir versprechen uns jetzt viel davon. Ohne schnelles Internet geht heute einfach nichts mehr. Der Lanserhof zum Beispiel wird immens davon profitieren. Das gleiche gilt für unsere Gewerbegebiete.

Die schnellen Leitungen sind ebenfalls wichtig für die Gemeinden rund um den Tegernsee. Kruschwitz sagt dazu, dass man die Infrastruktur im Tal zur Verfügung stellen und sich weiterhin als Dienstleister bewähren will. Denn im Tal warten die Betriebe ebenfalls auf schnelleres Internet, um ihre gewaltigen Datenmengen bewegen zu können. Das gilt in erster Linie für die großen Hotels und Sanatorien, aber auch für die vielen kleinen Dienstleister und Home-Office-Nutzer im Tal, wie Kruschwitz erläutert.

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