Gmund will familienfreundlich bleiben – Kinderbetreuung wird ausgeweitet

Von Rose Beyer

In der Gmunder Kinderkrippe

Die Papierfabrik Louisenthal möchte eine eigene Kinderbetreuung anbieten. Insgesamt 37 Plätze sollen in naher Zukunft in einem neugeschaffenen Betriebskindergarten angeboten werden. 12 davon sind für die Kinderkrippe eingeplant.

Diese positive Nachricht hat die Gemeinde Gmund nun zum Anlass genommen ihre eigene Bedarfsrechnung für die benötigten Kinderkrippen-, Kindergarten- und Hortplätze anzupassen. Nach fünf Jahren war das mal wieder an der Zeit, so Geschäftsleiter Alfons Besel, der auch die neuen Zahlen in der letzten Gemeinderatssitzung präsentierte.

Die aktuellen Bedarfe wurden gemeindeweit abgefragt und stellen laut Besel eine intern-verbindliche Grobplanung für die weitere Co-Finanzierung durch Gemeinde und den Freistaat dar. Auch der Kindergarten in Louisenthal erhält nun aus den insgesamt 300 Plätzen 37 für den eigenen Bedarf offiziell zugeschrieben und kann damit die eigene Planung finalisieren.

Die aktuelle Bedarfsplanung der Gemeinde Gmund

Zwar wies Bürgermeister von Preysing in der Sitzung am Dienstag Abend darauf hin, dass die Zahlen relativ hoch angesetzt wurden. Allerdings kommen auch geburtenstarke Jahrgänge sowie eventuelle Zuzüge auf Gemeinde zu. Und da sich Gmund seit einigen Jahren familienfreundlichkeit auf die Fahne geschrieben hat, muss das Credo lauten: “Lieber jetzt mehr schaffen, als später zu wenig haben.”

Der Gemeinderat sah das genauso und nahm den Beschlussvorschlag einstimmig an.

Durch die Bedarfsanpassung könnten – zumindest mittelfristig – auch die Platzprobleme an der Gmunder Kinderkrippe gelöst werden. Die Erzieherinnen wie auch Eltern klagen über die vielen Wartelistenplätze, die durch den mangelnden Platz unumgänglich sind. Laut neuer Planung hat sich der Bedarf nun im Vergleich zu 2006, dem Jahr der Gründung der Zwergenburg, von 36 auf 70 Plätze annährend verdopppelt. Damit kommt die Gemeinde den immer wiederkehrenden Forderungen nach und schafft die planerischen Möglichkeiten für eine Erweiterung der Zwergenburg.

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