Was aus dem Westerhof werden soll

Greithers Pläne für Gesundheitshotel abgelehnt

Der Westerhof in Tegernsee soll zu einem Gesundheitshotel werden. Doch die ersten Pläne von Hotelier Andreas Greither kamen im Stadtrat nicht gut an. Zu überdimensioniert, hieß es.

So soll das neue Gesundheitshotel aussehen / Quelle: Projektplanung Blüml

Aus dem Westerhof in Tegernsee soll ein Gesundheitshotel werden. Schon im Mai war das Projekt von Hotelier Andreas Greither Thema im Tegernseer Stadtrat. Der Bebauungsplan und die Stellungnahmen von Behörden und Anwohnern waren Thema. 50 Privatpersonen haben hier ihre Bedenken geäußert.

Der Bebauungsplan wurde nun zum dritten Mal ausgelegt und ist deshalb noch nicht final fertig. Davon lies sich Greither nicht beirren. Er reichte in der letzten Sitzung des Stadtrats einen ersten Antrag für sein Gesundheitshotel ein. Geplant sind 134 Zimmer mit 270 Betten und 50 Personalzimmer. Auch einige Chalets sind im Plan enthalten. Der Wellnessbereich soll sich terrassenförmig über den Hang erstrecken. Rund 80 Millionen Euro will Greither sich das Ganze kosten lassen.

Projekt kann so nicht kommen

Schnell war klar, dass die Balkone und Dachüberstände nicht mit dem Entwurf des Bebauungsplans konform gehen. Außerdem zeigten sich einige Stadträte in Tegernsee schockiert. Man sehe die Pläne so zum ersten Mal. „Da dürfte bei manchen Stadträten die Erkenntnis kommen: Das Ding ist überdimensioniert“, betonte Martina Niggl-Fisser (Bürgerliste).

Die Stadträte waren sich also schnell einig: In dieser Form will man das Projekt nicht befürworten. Festgehalten wurde, dass die Grundstücksfläche von 12.000 Quadratmeter nicht überschritten werden dürfen.


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