Grenzenlos geschützt: Wie die Nummer „112“ Leben in der EU vereint

Eine europaweite Lebensversicherung: Heute ist der Tag der 112. Niels van Meerwiijk, der Ortsbeauftragte der Johanniter im Tegernseer Tal, erklärt die Bedeutung der Nummer:

Niels van Meerwijk über den Tag der 112. / Foto: Gerhard Bieber

Heute ist der Tag der 112. Die Zahlenfolge ist dabei nicht nur in Deutschland die Notrufnummer für den Rettungsdienst. 1991 beschlossen die damaligen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU), die Notrufnummer zu vereinheitlichen. 2008 wurde das Vorhaben in der EU vollständig umgesetzt und seitdem erreicht man den Rettungsdienst in allen Mitgliedsstaaten unter der 112. Niels van Meerwiijk, der Ortsbeauftragte der Johanniter im Tegernseer Tal, sagt:

Die 112 ist in der gesamten Europäischen Union rund um die Uhr erreichbar. Sie ist aus dem Mobilfunknetz wie aus dem Festnetz kostenfrei. Nutzt man ein fremdes Handy, kann der Notruf auch ohne Entsperrcode getätigt werden.

Ebenfalls gut zu wissen: Es muss nicht unbedingt ein Handynetz des eigenen Anbieters verfügbar sein. Es reicht aus, wenn ein beliebiges Netz verfügbar ist. Auch außerhalb der EU wird die 112 genutzt. Beispielsweise in der Schweiz, Island, Norwegen, Russland und in der Ukraine. Niels von Meerwijk rät dennoch: „Trotzdem sollte man sich vor jedem Auslandsaufenthalt zu den wichtigsten Telefonnummern informieren. Denn in einem Notfall ist es wichtig, nicht lange suchen zu müssen, sondern schnell zu handeln.“

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