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Tegernsee: Münchner über Bord?

Großeinsatz wegen Geisterboot

Von Maximilian Kranl

Ein herrenloses Fischerboot auf dem Tegernsee hat heute zu einem Großeinsatz geführt.

Die Wasserwachten, die DLRG, die Feuerwehr und das Rote Kreuz waren im Einsatz, um nach einem verschwundenen Mann zu suchen. Doch der war gar nicht über Bord gegangen, sondern hatte sich nur „erleichtert“.

Die Wasserwacht im Einsatz / Archivbild
Die Wasserwacht im Einsatz / Archivbild

Um kurz nach 13 Uhr kam die Meldung rein: ein leeres Boot treibe vor dem Tegernseer Yachthafen auf dem See. Von dem Besitzer, der eigentlich an Bord sein müsse, fehle jedoch jede Spur. Die Befürchtung: Der Mann sei möglicherweise über Bord gegangen. Kurz darauf waren DLRG, Wasserwachten, das BRK und die Tegernseer Feuerwehr vor Ort, um nach dem Mann zu suchen.

Dass ein solcher Großeinsatz auf dem See notwendig ist, sieht man immer wieder an gefährlichen Situationen. Fast jedes Jahr kommen Menschen im See ums Leben. Dass es heute nur bei einem „Fehlalarm“ blieb, sorgte demzufolge auch für viel Erleichterung bei den Einsatzkräften. Denn der Mann, der das Boot in Bad Wiessee ausgeliehen hatte, tauchte kurze Zeit später wieder auf. Er war scheinbar nur aufs Klo gegangen und nicht über Bord, wie einige befürchtet hatten.

Dies bestätigt auch die Polizei Bad Wiessee auf Nachfrage: Der 26-jährige Münchner hatte sein Boot nicht richtig festgemacht. Als er nach einer halben Stunde zurückkehrte, war es weg. Laut Aussage der Wasserwacht dauerte die Suchaktion insgesamt eine Stunde. Die Frage nach den Kosten ist derweil offen. Das Versäumnis, so ein Verantwortlicher der Wasserwacht, liege allerdings ganz klar bei dem Mann.


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