Kreuther bekommen monatlichen Flohmarkt

Großer Markt für kleine Schätze

Von Jakob Halm

Die Gemeinde Kreuth beginnt demnächst mit einem neuen Projekt. Bisher gab es zweimal jährlich einen gewerblichen Flohmarkt. Aufgrund der Nachfrage soll er nun aber monatlich stattfinden. Auf dem Dorfplatz soll es dann allerlei Einzigartiges zu kaufen geben.

Ählich dem Weihnachtsmarkt in Kreuth werden auch auf dem Flohmarkt viele
Ähnlich dem Weihnachtsmarkt in Kreuth werden auch auf dem Flohmarkt viele einzigartige Dinge zum Verkauf angeboten.

Bisher gab es zweimal im Jahr einen gewerblichen Flohmarkt in Kreuth. Es waren meist knapp 15 Stände, bei denen allerlei Selbstgemachtes und andere Schmuckstücke verkauft wurden. Die Standgebühren kamen dem Kindergarten zugute.

Renate Luther hatte vor Kurzem bei einer Gemeinderatssitzung angefragt, ob nicht auch ein monatlicher Flohmarkt möglich wäre. Luther wurde nach eigenen Angaben immer wieder darauf angesprochen, wann der Flohmarkt stattfinde. „Viele Leute waren enttäuscht, dass der Flohmarkt nur zweimal pro Jahr stattfindet.“

Einzigartiges für Touristen

Doch das soll sich nun ändern. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag Luthers einstimmig zu. In den Sommermonaten von Mai bis September dürfen die Verkäufer nun einmal pro Monat ihre Ware feilbieten. Auch hier kommen die Standgebühren wieder dem Kindergarten zugute.

Das Ganze ist dieses Jahr als Test angelegt. Los geht es bereits am kommenden Samstag. „Der Flohmarkt findet auf dem Dorfplatz statt. Also ganz idyllisch, ohne Stress und Hektik“, so Luther. Luther selbst verkauft auch auf dem Flohmarkt. „Bei mir gibt es alles von Bierkrügen, über Bilder bis hin zu selbstgestrickten Trachtensocken“, erklärt sie.

Der nächste Markt ist dann knapp einen Monat später am 1. August. Sie hofft, dass die Probezeit gut läuft, sodass das Projekt nächstes Jahr weitergehen kann. Laut Luther sei sowohl für Einheimische, als auch für Urlauber etwas dabei: „Vielleicht ist das auch für Touristen ganz schön, denn es verkaufen ja nur Privatpersonen an Privatpersonen. Vielleicht findet man da ja dann auch ein schönes Mitbringsel, das es so im Laden gar nicht gibt.“


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